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abhijit bossotto

personal thoughts in an impersonal world

Canon PowerShot G12

Altesse (Mai 2011)

Altesse (Mai 2011)

Seit einiger Zeit besitze ich eine kleine Kompaktkamera. Ausgerechnet eine «CANON». Ausgerechnet eine «CANON» bei einem eingefleischten NIKONIANER. Ganz so schlimm ist es nicht, denn: «Nikon» hat bis heute keine anständige Kompaktkamera im Sortiment  die sowohl gute Bilder als auch einen grossen Funktionsumfang bietet. Canon hingegen hat mit der «Powershot»-Reihe einen gelungenen Mix zwischen DSLR und Kompakter hinbekommen.

So besitze ich nun also eine «Canon Powershot G12» – das aktuelle Flaggschiff dieser Serie. Als Zubehör habe ich mir lediglich einen kleinen Blitz, sowie einen Filteradapter und einen Polarisationsfilter gekauft. Mehr will ich nicht und benötige ich für die Kleine auch nicht. Denn: Sie wird eh immer nur die «zweite» Wahl sein bzw. bleiben.

Sie macht zwar hervorragende Bilder – zumindest mir gefallen sie – aber sie ist halt doch eine Kompakte. Der Ausbau mit Objektiven ist nicht möglich und so ist sie eher ein ausgezeichneter Allrounder. Kann aber mit meiner «Nikon D90» nicht konkurrieren. Beide sind nicht für das gleiche Aufgabengebiet angeschafft worden.

Einige Testaufnahmen habe ich bereits gemacht und ich bin positiv erstaunt: So klein die Kamera auch ist, die Bilder sind hervorragend.

Neue Impressionen

Endlich fand ich einmal Zeit, wieder einige Impressionen hochzuladen.

  • Momo & Altesse: bei FlickR
  • Momo: bei FlickR
  • Schnee: bei FlickR
  • Hoffe, in der nächsten Zeit kann ich wieder Etwas hochladen…

    Tops und Flops…

    Zugegeben: Wenn ich eine persönliche Top- und Flop-Liste zusammenstellen müsste, so wären die letztgenannten wohl in der deutlichen Mehrheit. Und nein, nicht alle Flops haben mit der sogenannten «Volkspartei» (SVP) oder deren Vize und Bundesrat ad (Blocher) zu tun. Nicht alle. Aber doch einige… Und dann gibt es wiederum Dinge, die man nicht als Flop oder Top bezeichnen darf…

    Flop: «Anti»-Minarett-Initiative…

    Ja, eigentlich wollte ich über diese unsägliche, gefährliche und äusserst naive Initiative, lanciert von erzkonservativen Politikern der Volkspartei und der EDU, nichts schreiben. Aber ich muss es nun dennoch. Es gibt ja nun einige Zeitgenossen, die denken, mit dieser Initiative würde einer «schleichenden» Islamisierung Einhalt geboten oder damit würden Muslime besser integriert. Natürlich ist das blanker Unsinn. Aber es scheint so, dass es nach dem «Kalten Krieg» neue Feindbilder braucht. Was wäre wohl die SVP wenn sie sich wirklich mit Problemen auseinandersetzen müsste?

    Am besten wird es im «Bürger Herold» ausgedrückt:

    «(…)es gehe hier nicht bloß um Ängste, sondern um Ängste, die gezielt mobilisiert würden – eine feine Unterscheidung»

    Besser hätte ich das wohl auch nicht ausdrücken können.

    Top: Die Stunde des «iPhone»-Killers…

    Handys gibt es ja inzwischen wie Sand am Meer. Handys, die es mit dem legendären Apple-Phone aufnehmen können – zumindest in hardwaretechnischer Sicht – auch. Handys allerdings, die es sowohl hardware- als auch softwaretechnisch schaffen, sind rar. Zu dieser raren, aber immer grösser werdenden Gattung, gehören Handys mit dem von Google mitentwickelten Betriebssystem «Android». Ich selber besitze ja auch so ein geniales kleines Telefon und muss sagen, Apple sollte sich warm anziehen!

    Flop: Telekommunikationsunternehmung «Orange»

    Ich bin auf mein Mobiltelefon angewiesen. Nicht etwa, weil ich ständig Kurznachrichten, «SMS», verschicken muss/will/sollte. Nein, weil ich oftmals in den Bergen, der Fotografie wegen, unterwegs bin. Da bin ich natürlich auf ein gutes Netz angewiesen und was soll ich sagen: Orange besitzt das leider (noch?) nicht.

    Nun ja, das wäre ja nicht allzu schlimm. Aber da hat sich doch eine offenbar frisch angestellte Callcenter-Agentin erdreistet, mir zu sagen, dass «Orange» ja eigentlich nur an meinem Vertragsstandort (ergo meinem Wohnsitz) Empfang bieten müsse. Meinen Konter, dass ich ja dann auch nur einen Festnetzanschluss bräuchte, ignorierte die hörbar überforderte Mitarbeiterin schlichtweg. Der Grund meines Anrufs: Ich wollte frühzeitig aus meinem 24-Monate-Vertrag aussteigen, was sich «Orange» natürlich saftig vergolden lassen wollte. Sie verlangten, nach einer Laufzeit von 12 Monaten (sic!) immer noch die gleiche Summe wie wenn ich z. B. nach dem ersten Monat hätte kündigen wollen. Die alte Leier vom stark subventionierten Mobiltelefon, dessen Kosten sie erst einmal wieder hereinholen müssten, akzeptiere ich nicht und hören kann ich sie eh schon lange nicht mehr.

    Die Mobilfunktarife in der Schweiz sind unanständig teuer. Zu teuer für meinen Geschmack. Aber immerhin bietet jetzt der einzige und auch bessere Konkurrent «Swisscom» eine interessante, echte(!) Flatrate für Mobilfunkkunden an. Die kostet zwar auch etwas, aber immerhin hat man dort das bessere Netz und vor allem den netteren Service. Das Jahr 2010 wird voraussichtlich das letzte bei Orange sein, sollte sich dort nicht etwas tun. Aber so etwas erwarte ich nach deren Fusion mit «Sunrise» ja eigentlich nicht mehr.

    Top: «Fotografie» mit meiner Nikon D90

    Okay, dieses «Top» ist jetzt mal wirklich sehr persönlich gehalten. Im Mai habe ich mich nach langer Recherche dazu durchgerungen mir eine digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen. Es wurde eine «Nikon D90», die ich inzwischen um allerhand Zubehör erweitert habe. Wenn ich dann mal Zeit finde oder einfach nur abschalten möchte, fahre ich in die Berge und knipse ein wenig drauf los. Die Resultate können dann auf einer eigens hierfür eingerichteten flickr-Seite besichtigt werden. Witzigerweise gelingen mir die besten Schnappschüsse nicht etwa entfernten Orten. Die meisten Aufnahmen, insbesondere die Makro-Aufnahmen, stammen aus meinem Garten…

    Flop: Die TV-Landschaft 2009

    Auch im bald mal abgelaufenen Jahr haben sich die viele Medien und TV-Anbieter nicht gerade mit Rum bekleckert. Aber das war ja wohl eh nicht ihre Absicht, oder?

    Nun habe ich letzthin per Zufall die Seite http://www.fernsehkritik.tv/ entdeckt, die sich mit dem Phänomen «Fernsehen» auseinandersetzt. Und was soll ich sagen? Die Macher bemühen sich und noch nie war ich von einem Podcast so gefesselt wie von dem ihrigen. Gratulation. All das, was ich in TV-Sendungen kritisiere, wird dort ebenfalls behandelt.

    So gesehen ist dieser «Flop» schon fast wieder «top». Aber auch nur, weil es fernsehkritik.tv gibt.