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abhijit bossotto

personal thoughts in an impersonal world

Regensdorf zurück.

Gestern war also mein erster, offizieller Kurstag meines Propädeutikums in Regensdorf (Zürich). Klar, das Wetter hat wieder einmal nicht so mitgespielt, wie es eigentlich hätte sollen: Es hat geregnet und es war kalt. Eigentlich Bettwetter und definitiv nicht Reise- und schon gar nicht Lernwetter.

Aber immerhin, ich habe das Lernzentrum dann doch noch erreicht und die Englisch-Stunden waren prima. Der Lehrer war sehr professionell und hat den Stoff dementsprechend gut rübergebracht. Ich freue mich bereits auf die nächsten Stunden.

Nächste Stunden? Ja, ich werde für die nächsten Monate jeden Samstag nach Regensdorf pendeln. Neben Englisch besuche ich auch noch einen Kurs in Mathematik.

Nein.

Christian, mein Kampfgefährte, aus Wien ist «schuld» an meinem aktuellen Blog-Eintrag. Es geht um den «tragischen» Fall eines Callboys, der mit zweifelhaften «Fähigkeiten» auf sich aufmerksam gemacht hat. Bei Princo kann man genug davon noch nachlesen. () Das ganze nahm ziemlich tragische Wendungen und Irrungen und die Büchse der Pandora liess sich nicht mehr schliessen.

In einem früheren Beitrag habe ich auf die multimediale Umsetzung einiger Texte aus der damaligen Zeit verwiesen, wofür ich vom Protagonisten dieser wüst beschimpft wurde. Offenbar hatte er bisher noch keine Zeit einen Orthografiekurs  zu besuchen – aber vermutlich hat er auch so schon viel zu tun.

Christian, um auf meinen eigentlichen Grund zurückzukommen, schreibt in seinem Beitrag nun davon, dass man den «armen» Mann nun doch in Ruhe lassen sollte. Nur, ganz so einfach ist es nicht. Der «arme» Mann hat nämlich nichts dazugelernt – im Gegenteil.

Damals habe ich sämtliche Berichte aus meinem Blog gelöscht – nicht weil ich es gemusst hätte, sondern weil es mich schlicht genervt hat…

Ich kann natürlich Christians Verhalten verstehen, er hat damals – von allen Seiten – gelegentlich auf den Deckel bekommen. Es ist in so einem Fall natürlich schwierig, die Grenzen zu sehen – und sie zu ziehen.

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Ich werde zu diesem Thema aber keine weiteren Beiträge verfassen – ausser es würde sich etwas ergeben. Und nein, dieses Mal werde ich die betreffenden beiden Einträge nicht löschen. Und nein, dies ist kein Eingeständnis von irgendetwas.

Kalte Dusche…

Hm, wo fange ich heute nur an? Okay… So vielleicht…

Entwarnung!

Mein Text von gestern war natürlich nicht als Abschied oder eine Suizid-Ankündigung zu verstehen. Auch zwischen den Zeilen nicht. Ich habe einfach meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Was ich eigentlich öfters mal tun sollte, denn dann wären meine Texte länger und besser…

Heute bekam ich eine richtiggehend kalte Dusche. Ich hatte letztes Jahr die Gelegenheit, als PC-Kursleiter zu fungieren und dachte, ich könnte dies auch dieses Jahr wieder tun. Eigentlich hätte mich die Meldung, dass ich doch bitte den Schlüssel abgeben möge schon stutzig machen sollen. Und noch stutziger hätte mich wohl das heutige Mail machen sollen, in der ich gebeten wurde, meine Kursunterlagen abzugeben. Auf die Frage warum, bekam ich nicht wirklich eine klare Antwort.

Ich finde es ein wenig enttäuschend, dass man – nach fast einem Jahr der Zusammenarbeit – nicht einmal im Stande ist, miteinander zu reden, Probleme zu bewältigen.

Tja, jedenfalls arbeite ich nun nicht mehr als Kursleiter. Zugegeben, die Stelle hat mir gefallen, die Mitarbeiter auch und mit meinen Schülern kam ich bestens klar. Warum bin ich dann nicht so richtig traurig? Gute Frage…

Ich kann es mir nicht so recht erklären. Vielleicht, weil die Art, wie ich förmlich ab serviert wurde, mich nicht überrascht hat. Vielleicht aber auch, weil ich so etwas schon im Gefühl hatte. Nun ja…

Jedenfalls sieht man mal wieder, mit dem menschlichen Kapital, dem sog. „Human Ressources“ umgeht…