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Dass das Leben nicht einfach ist, habe ich bereits in einem anderen Eintrag niedergeschrieben. Das Leben ist wahrlich nicht einfach und hält so manche Hürde bereit, die hoch und unerwartet auftauchen. Da wäre es schon einigermassen wichtig, dass man nicht blind durchs Leben trampelt.

Meinen letzten Artikel über die «Dummheit» habe ich mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen – nein, ich werde ihn weder streichen noch zensieren oder in irgendeiner Form verändern. Er gefällt mir und spiegelt klar wieder, was ich denke.

Ich weiss auch aus eigener, höchst persönlicher, verletzender und trauriger Erfahrung, wie das Leben sein kann. Schon oft musste ich feststellen, wie oberflächlich die Welt doch ist, in der wir leben. Das Problem ist, dass diejenigen, die das wissen, wohl selber nicht wirklich die Kraft haben, das zu ändern. Es wäre ja nur ein Tropfen in den Ozean getragen und ganz ehrlich: Die Zeit kann man für etwas Besseres investieren.

Ich nehme mir aber jeden Tag die Zeit, die wirklich «dummen» Leute zu ärgern. Nichts macht mir mehr spass zu sehen, wie sie in meine «verbalen» Fallen tappen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Nein, ich habe kein Rezept gegen die Dummheit… Leider…

Aber ich denke, der Mensch ist bei vielen Problemen (z. B. Umweltschutz, etc.) ein Teil des Problems und nicht der Lösung. Welche Konsequenz ziehen wir daraus?

Tja, das Leben ist nicht wirklich einfach. Okay, man kann natürlich mit geschlossenen Augen und verstopften Ohren durch die Welt straucheln wie ein Elefant im Porzellanladen. Dieser würde aber zumindest versuchen, so schnell wie möglich wieder aus der Gefahrenzone zu verschwinden – natürlich mit Kolateralschäden zuhauf. Aber immerhin: ein Ende mit Schrecken.

Der Homo Sapiens, der «weise, kluge Mensch» (siehe auch: Wikipedia-Artikel) , hingegen ist sich nicht zu schade, selbst den grössten Unsinn in einer Überzeugtheit zu erzählen, die schon beinahe an Arroganz grenzt. Die eigene Blödheit wird schlichtweg ausgeblendet und durch vermeintliches «Wissen» ersetzt. Tja, so blind müsste man sein.

Aber natürlich ist das Leben nicht so, dass man «Blödheit» und «Weissheit» direkt erkennt. Leider ist es bisher biologisch noch nicht möglich, auf der Stirn gewisser Zeitgenossen eine rote Leuchtdiode zu implantieren, die – immer wenn mal wieder das Hirn aus- und der Mund eingeschaltet wird – blinkt. Wahrscheinlich hätten dann einige Flugzeuge Probleme, die passende Landebahn zu finden…

Gewiss, ich habe mit vielen Menschen zu tun, die das Ding, das zwischen ihren Ohren sitzt und die Leere in ihrem Kopf ausfühlt, nicht benutzen; aber manchmal frage ich mich schon, wie diese Leute gelernt haben, aufrecht zu gehen. Was wäre denn dann der Unterschied zu unseren haarigen Freunden, die wir uns immer mal wieder im Zoo ansehen und dabei denken, wie verschieden wir doch eigentlich sind?

Nein, ich denke nicht, dass Dummheit/Blödheit eine Frage der Vererbung ist. Es ist schlichtergreifend blosse Faulheit. Die Faulheit, selber zu denken, selber mitzudenken und last but not least: Den eigenen Verstand zu gebrauchen.

Um zurück zum Elefanten zu kommen, den ich eingangs bemüht habe (er möge mir das hoffentlich verzeihen!). Ein Elefant vergisst nie. Wer ihn einmal geschlagen, getreten – kurz verletzt – hat, den vergisst er nie wieder. Er lernt aus seinen Fehlern.

Was die sanften Riesen können, sollte doch eigentlich auch für einen Menschen möglich sein. Aber nein, natürlich nicht. Es wäre ja auch zu schön.

Man kann geteilter Meinung sein, man kann andere Einstellungen toll finden und man kann natürlich sein Leben nur den schnöden Dingen widmen und sicherlich gibt es auch einige Talkshows auf Privatsendern, die sich dafür interessieren und ein anständiges Honorar bezahlen, damit man sich auch ja wieder den täglichen Alkohol einfüllen kann.

Aber meistens begnügen sich solche Zeitgenossen ja nicht mit alltäglich ausgestrahlten, beinahe trivialen Sendungen und Sendeplätzen. Sie lieben es, andere Menschen zu nerven, ihnen die Zeit zu stehlen und sie mit Nichtigkeiten zu belästigen.

Dabei verwechseln sie meistens Niveau mit Arroganz und Stil mit Primitivität.

Schade. Aber die Dummen sterben wohl nie aus.

Ich mache ja immer wieder die Erfahrung, dass es Leute gibt, die mich gerne beurteilen wollen. Die machen es sich dann ganz einfach und nehmen eine x-beliebige meiner – zugegebenermassen des öfteren – geäusserten Aussagen und (be-)werten mich dann. Eine legitime Sache eigentlich. Ich tue es ja genauso und im Gegensatz zu anderen, schaue ich nur auf Aussagen, die eine Person macht. Deren Aussehen ist mir eigentlich egal.

Peinlich wird die ganze Sache natürlich dann, wenn die betreffenden Leute selber so dämlich sind und ihre eigene «Dummheit» zur Schau stellen. Und noch peinlicher wird es, wenn ich es als Einziger bemerke. Mancher Tag ist einfach ein guter Tag.

Es ist bereits länger als eine Woche seit meinem letzten Eintrag her. Inzwischen ist sehr viel passiert – allerdings nichts, dass es zu bloggen wert wäre.

Ich bin übrigens von MS Vista wieder zu Windows XP übergegangen. Gottseidank hatte ich ein voll funktionierendes Image mit allen Programmen und aktuellen Treibern auf meiner Festplatte und musste so nur wenig Zeit in eine vermeintlich neue Installation investieren.

Warum ich das gemacht habe? Wo ich doch so viel Zeit in die Installation gesteckt habe? Ich hatte Vista ja bereits in den höchsten Tönen gelobt… Allerdings hatte mein Ipod wohl seine liebe Mühe mit dem neuen Betriebssystem und liess sich nur mit zusätzlich erwerbender Software zum Zusammenarbeiten überreden. Daran hat es allerdings nicht gelegen. Es gab andere Gründe. Einer war sicher derjenige, dass ich mit Windows XP schneller ans Ziel kam und es mindestens genau so stabil läuft wie Windows XP.

Windows Vista ist sicherlich keine Fehlinvestition für einen neuen Rechner oder jemanden, der zum Beispiel von Mac OS X zu Windows wechseln möchte. Auch für den normalen User ist das System prima und es kann durch – teils nervendes – Nachfragen die grössten Dummheiten des Benutzers abfedern.

In einigen Tagen ist es soweit: Mein Blog wird genau 1 Jahr alt. Die Überraschung für dahin ist in der Pipeline und ich hoffe, sie sobald als möglich fertig haben…

Ich habe es irgendwie schon immer ein wenig geahnt. Wir leben in einer seltsamen Zeit und sind vom Gebrauch des Verstandes wie es einst Kant so schön forderte, weiter weg als noch vor der blutigen Französischen Revolution, deren Inhalt die Selbstbestimmung und das freiheitliche Denken war.

Der Anlass zu diesem – ausnahmsweise längerem Text – ist der aktuell, medienwirksam inszenierte Coup gegen vermeintliche Pädophilie, die sich im Internet per Kreditkarte offenbar Kinderpornografie auf den Computer geladen haben. Kinderpornografie ist – vermutlich nicht nur für mich – etwas vom Schlimmsten und Verwerflichsten, dass es gibt.

Nur wie es so oft bei heiklen, medienwirksamen Themen so ist, wird auch hier vielfach der Verstand ausgeschaltet und es herrscht purer Populismus.

Aber das hatten wir ja alles schon, angefangen bei den grossen «Sommerloch-Themen» wie z. B. «Kampfhunde», «Killerspiele», «Ausländergewalt», etc. inszenieren sich gewisse Politiker und Medien, insbesondere Medien, selber und geniessen es förmlich, unsäglich viele Dummheiten zu verbreiten und sich dabei wunderbar klug vorzukommen.

Dabei erscheint die Aktion, die so viel «Erfolg» gebracht hat, auf den ersten Blick völlig harmlos. Sogar sehr harmlos. Doch, auf den zweiten Blick sieht man – und bei manchen hilft vermutlich nicht einmal dieser – was an der ganzen Sache mehr als faul ist.

Eigentlich sollte es jedem auffallen, der seinen (gesunden) Menschenverstand einschaltet und sich die Sache ansieht. Sicher, es mag löblich erscheinen, gegen Kinderpornografie vorzugehen. Aber das heisst nicht, dass man bestehende Gesetze einfach umgehen kann nur um dann ein möglichst positives Ergebnis zu erzielen, was unter Beachtung bestehender Gesetze vielleicht nicht möglich wäre.

Und noch verwerflicher wird die ganze Sache, wenn man – wie es offenbar im aktuellen Fall in Deutschland geschehen ist – ohne einen Anfangsverdacht einfach auf die Jagd gegangen ist.

Und das eigentliche Ziel, Kinderpornografie zu vernichten, löst man so nicht wirklich. Was es aber bringt, ist positive PR für gewisse Medien, Politiker und die Justiz. Ein fader Beigeschmack bleibt allerdings.

Das Problem für mich ist nicht nur die Rechtmässigkeit einer solchen Aktion, deren Ziel ich zwar begrüsse, die Methode allerdings nicht, sondern auch, dass damit Tür und Tor für andere Aktionen geöffnet werden… Vielleicht geht es ja dann einmal um alle Raucher… Oder um alle Besitzer eines Dackels, äh, Kampfhundes…

Heutemorgen habe ich in den Schweizer Nachrichten mitbekommen, dass auch unsere Justizbehörden die Aktion toll gefunden haben und sich so etwas auch für die Schweiz vorstellen könnten. Es geht ja um Kinderpornografie, da darf man den Verstand ruhig mal ausschalten…

Udo Vetter, Betreiber des «Lawblogs» hat zwei interessante Artikel dazu geschrieben, nachzulesen hier und hier. Einfach mal lesen und vielleicht – wenn man in Deutschland lebt – eine Klage einreichen…

Übrigens, auch Christian hat dazu einiges geschrieben…

Der gläserne Bürger ist wieder ein wenig näher gerückt. Orwell lässt grüssen. Und irgendwo höre ich auch den ollen Kant… Wenn der wüsste…

Weitere Infos gefällig?
– mein-parteibuch.de
– ra-blog.de
– ra-blog.de 2

Auch wenn jeder Tag für mich bald einer unerträglichen Strafe der Übermacht Gottes darstellt, so gibt es doch noch einige Lichtblicke für die unbeschreibliche Dämlichkeit der Menschen… Den folgenden Text habe ich so wortwörtlich mitlesen können (ich sass daneben)…

A: Hey du! Na wie gehts dir?
B: Danke gut, dir?
A: Auch gut!
B: Aha.
A: Sag mal, wie siehst du eigentlich jetzt aus? Hast du ein Foto?
B: Du hast eine Freundin!
A: Ja, aber was hat das damit zu tun?
B: Du hast eine Freundin.
A: Ja...
B: Ich habe schon Fotos, nur zeige ich dir keine.
A: Warum?
B: Weil du eine Freundin hast!!!
A: LOL
B: Aha.
A: Du kannst mich mal...
B: Siehst du!!! Du hast eine Freundin und willst trotzdem noch mich!!! Ich wusste es!!!

Ach wie gut, stirbt die Dummheit niemals aus…

* Es wurden lediglich die Namen geändert. Ansonsten ist der Chat genau so entstanden…

Die Würfel sind gefallen. Zumindest springen sie nicht mehr umher und verändern ihren Wert. Das Resultat weiss ich noch nicht. Aber das Ziel kenne ich nun. «Mac Book Pro». Ich habe mich also gegen einen «Bastel-PC» und für ein «Profi»-Gerät entschieden. Warum?

Gute Frage. Ich könnte sie wohl im Moment nicht wirklich beantworten.

Stabilität? Hm, wenn es darum ginge, könnte ich eigentlich bei meinem guten alten Windows verbleiben. Denn, nachdem ich das System vorletzte Woche neu aufgesetzt habe, haben sich Abstürze und Aufhänger ziemlich rar gemacht. Wenn ich mich richtig entsinne, sind sie bisher gar nicht vorgekommen.

Was beweisst uns das? Ein gut gepflegtes Windows kann sehr stabil laufen.

Sicherheit? Auch hier bin ich nicht zwingend auf Mac OS X angewiesen. Mein Computer ist sicher – solange ich keine Dummheiten mache.

Wer mich jetzt nach den eigentlichen Gründen fragt, wird von mir – im Moment zumindest – keine klare Antwort bekommen. Weil ich es einfach selber noch nicht weiss….

Hat jemand ein Killerargument? Nur her damit…