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DVD-Filmkritik: «Watchmen – Die Wächter»

Watchmen - Die Wächter

Watchmen - Die Wächter

Nur wenige Comic-Adaptionen kann man als wirklich geglückt betrachten. Neben «Batman Begins» und «The Dark Knight» und wohl auch «Sin City» gehört zweifelsfrei auch «Watchmen – Die Wächter» dazu.

«Watchmen» ist eigentlich und in erster Linie ein genial gezeichneter Comic von Alan Moore (Text) und Dave Gibbons (Zeichnungen), erschienen 1986 – 1987, der sich mit Superhelden und deren Wirkung in der Gesellschaft beschäftigt.

Angesiedelt in den 1980er Jahren spielt die Geschichte in einer fiktiven Ausgabe Amerikas, in welcher Richard Nixon immer noch Präsident ist. Anders als es eigentlich zu erwarten wäre, sind Superhelden in dieser Zeit nicht unbedingt beliebt und sind sogar gemäss «Keene-Act» verboten. Deshalb fristen die meisten ein ziviles Dasein am Rande der Existenz.

Einer dieser ehemaligen Superhelden, «The Comedian», wird auf äusserst brutale Weise ermordet und eröffnet sozusagen die Handlung des Filmes. Sein Kollege «Rorschach» (er trägt am liebsten eine Maske, die sich so ändert, wie die Flecken beim berühmten «Rorschach-Test»), versucht den Mord aufzuklären. Allerdings ist der Mord nur Teil einer grossen Verschwörung und «Rorschach» ist auf seine Superhelden-Kollegen angewiesen, um diese Verschwörung aufzudecken…

Weitere Informationen zum Film und zum Comic finden sich – wie könnte es auch anders sein? – wie immer auf Wikipedia.

Ich habe den Film in der «Limited Steelbook Special Edition» gesehen und war restlos begeistert. Was Regisseur Zack Snyder abgeliefert hat, sucht seinesgleichen. Anders als die gängigen Superhelden-Filme wie z. B. «Spiderman» vermittelt der Film ein düsteres, beinahe apokalyptisches Bild der vermeintlichen Zukunft/Vergangenheit. Für unsereiner, Kinder der 80er Jahre, natürlich ein Hochgenuss. Ich habe den Film nun einige Male gesehen. Anders jedoch als «Feelgoodmovies» hinterlässt der Film ein beklemmendes Gefühl… Vielleicht ist es genau das, was ich an diesem Film so schätze!

Bild Copyright Paramount Pictures International Germany

Dark Knight.

Heute war ich wieder einmal mit meinem besten Freund im Kino. «Dark Knight» stand auf dem Programm, der zweite Teil der «Batman»-Saga. Der erste Teil der neuen Verfilmungen rund um den düsteren Helden aus Gotham City, «Batman Begins», hatte mich bereits äusserst positiv überrascht.

«Dark Knight» kommt noch ein wenig düstere daher und Batman kämpft vermehrt mit inneren Konflikten. Natürlich wird der ganze Film durch die sehr gelungene Darstellung des «Jokers» durch Heath Ledger überschattet, der leider viel zu früh verstorben ist.

Die Story ist eigentlich schnell erzählt (was ausnahmsweise einmal kein Nachteil ist…): Die Mafiosi der Stadt haben es satt, sich durch die Fledermaus die Geschäfte vermiesen zu lassen. Da kommt ein – zugegebenermassen freakiger – Zeitgenosse, der sich als Clown verkleidet gerade recht um sich des geflügelten «Problems» anzunehmen. Dabei spielt der «Joker» nicht wirklich mit offenen Karten und denkt ernsthaft darüber nach, Gotham City zu übernehmen. Natürlich haben sowohl die Mafiosi als auch Batman etwas dagegen…

Dann gibt es da auch noch den neuen Staatsanwalt, der sich an Bruce Waynes Freundin herangemacht hat. Okay, das stellt nicht wirklich ein Problem dar, da beide – oder zumindest sie – wähend einer Explosion ums Leben kommt… Huch, meh will ich doch jetzt nicht wirklich verraten…
Der Film wirkt insgesamt düsterer und zeigt das Bild des «Rächers» besser als die grell bunten Verfilmungen der letzten Jahrzehnte (ausgenommen Tim Burtons geniale ersten beiden Teile!).

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Das hohe Niveau des ersten Teiles konnte insgesamt gehalten werden und es bleibt zu hoffen, dass die nächsten Filme ähnlich werden.