Immer wenn ich mit meinem Hund laufen gehe oder mich im Fitnesscenter auspowere, höre ich mir «Podcasts» an (was «Podcasts» sind, erklärt dieser «Wikipedia»-Artikel prima). Seit Jahren pflege ich meine Liste an Sendungen, die ich mir anhören möchte. Manchmal kommen neue Formate hinzu, manchmal fliegen einige heraus. Es gibt aber einige Sendungen, die ich seit Beginn höre – oder zumindest seit ich sie gefunden habe.

«Jürgen Domian» («1Live» / «iTunes»)

Die Sendung, die den Nachnamen des Moderators Jürgen Domian trägt, fand ich nur durch Zufall. Auf «Twitter» wird immer mal wieder unter dem #Hashtag #Domian über die Sendung diskutiert. Von Neugier gepackt hörte ich mir einige Sendungen an und bin seit einigen Jahren nun ein grosser Fan des nächtlichen Radio-Talks. Nicht immer ganz einfache Kost, aber insgesamt doch sehr unterhaltend. Leider ist es mit «Domian» 2016 aus.

«Tanger – Glasgow» («Couleur 3» / «iTunes»)

«Couleur 3» ist für mich das bessere «SRF 3». Die Sendung bringt eine Stunde lang fantastische Musik. Wenn man mal entspannen will, gibt’s nichts besseres als «Tanger – Glasgow».

«Kontrovers» («Deutschlandfunk» / «iTunes»)

Diese Sendung fehlt mir bisher bei unseren schweizerischen Sendern: Etwas mehr als eine Stunde (unterbrochen mit Nachrichten, die aber im «Podcast» nicht zu hören sind) diskutieren verschiedene Politiker/Experten über ein aktuelles Thema. Immer wieder können sich Zuhörer mit Fragen und/oder Wortmeldungen in die Sendung einklinken. Ich wünschte mir manchmal, die Sendung wäre länger. Natürlich muss man sich für das aktuelle Zeitgeschehen (in Deutschland, aber nicht nur dort…) interessieren… Wenn man das aber tut, wird man mit einer tollen Sendung belohnt, aus der man manchmal Inputs mitnehmen kann.

«Das Feature» («Deutschlandfunk» / «iTunes»)

«Das Feature» stammt ebenfalls aus dem «Deutschlandfunk» und wartet mit extrem spannenden Reportagen auf. Die Themen sind vielfältig, die Qualität jedoch durchgehend hoch.

«Roger gegen Roger» («Radio 1» / «iTunes»)

«Roger gegen Roger» ist die Talk-Show von Roger Schawinski, in welcher er sich mit Roger Köppel, seines Zeichens Chefredakteur und Verleger der Weltwoche, über aktuelle Themen unterhält. Die Sendungen sind sehr kurzweilig, was daran liegt, das beide sehr selten die Dinge gleich sehen.

«This Week in Tech» («TWIT» / Abo-Optionen)

Dieser «Podcast» wurde mir von Bruno Zuber, einem guten Freund, empfohlen. Wie der Name schon erahnen lässt, geht es in «TWIT» um IT und Technik. Absolut hörenswert. Nicht nur für Geeks und Nerds.

«Security Now» («TWIT» / Abo-Optionen)

Diesen «Podcast» verdanke ich ebenfalls Bruno. Das Thema dieser Sendung ist («IT»)-«Security. Ebenfalls sehr hörenswert.

«Happy Shooting – Der Foto-Podcast» (Webseite / «iTunes»)

Nicht nur für (ambitionierte) Hobbyfotografen, sondern für alle, die sich für Fotografie interessieren, ist dieser «Podcast» geeignet. Es werden Themen rund um die Fotografie behandelt, neue Gadgets vorgestellt und Zuschriften von Hörern behandelt. Alles in einer lockeren Atmosphäre, die einem die Zeit (jede Sendung dauert ca. 100 Minuten) vergessen lässt.

Der von mir sehr geschätzte «Twitterer» und «Blogger» Daniel Menna hat wieder einmal eine sehr interessante Frage auf «Twitter» gestellt:

Grundsätzlich ist einmal zu sagen – und das erwähnt schon Winston Smith auf seinem Blog ist man niemals anonym im Internet. Das ist technisch schon ein Ding der Unmöglichkeit. Natürlich kann man seine Spuren verschleiern und bis zu einem gewissen Grad auch verwischen, aber etwas bleibt immer zurück. Ein «etwas», das vielleicht für Normalsterbliche nicht erfassbar ist, wohl aber für Ermittlungsbehörden, die auf ganz andere Daten zurückgreifen können.

Aber grundsätzlich kann man vollkommen «anonym» twittern. Wenn man darunter nämlich versteht, dass man für sein Gegenüber nicht fassbar ist. Sei dies durch eine passende Namens- und Avatarwahl als auch durch sonstige «gefakte» Angaben wie z. B. Mars als Wohnort, etc.

Jetzt kann man natürlich streiten, ob das eine «Pseudonymität» ist, wie Winston Smith schreibt oder eine ganz  «normale» Anonymität.

Und man kann darüber streiten, ob es Anonymität überhaupt braucht: Sollte man nicht immer mit vollem Namen und klarem Foto zu seiner Meinung stehen? Nein, ich denke nicht. Natürlich sollte man differenzieren: Es gibt Dinge, die man nicht einfach ohne weiteres sagen darf, wenn man nachher nicht entsprechendes Feedback haben möchte.

Für mich spricht aber noch ein weiteres Argument für die Anonymität: Das Internet «vergisst» nie. Bereits 2010 forderte der damalige deutsche Innenminister Thomas de Maizière (CDU) einen «digitalen Radiergummi», damit man unliebsame Inhalte im Internet verschwinden lassen könne (NZZ). Das Problem hierbei ist, dass man wieder einmal versuchen wird, nationale Gesetze international durchsetzen zu wollen und das wird schwierig – wenn nicht gar unmöglich. Solange man nun also Inhalte aus dem Netz, sofern sie nicht illegal sind, nicht löschen lassen kann (zumindest nicht einfach per Knopfdruck), ist die Sache mit der Anonymität und Pseudonymen ganz gut.

Und man kann auch darüber streiten, ob anonym geäusserte Meinungen tatsächlich weniger «wert» sind als von Menschen, die mit ihrem Namen und ihrem Foto dahinterstehen. Auch hier kommt es, denke ich, wieder auf den Einzelfall an. Je nach Thema und der Art wie die Meinung geäussert wird, kann man durchaus auch anonym geäusserten Meinungen glauben schenken. Je komplexer oder polemischer die Sache wird, desto wichtiger wird es, dass man abschätzen kann, inwiefern man eine Meinung bewerten soll – dazu ist es manchmal auch notwendig, den Kontext auf den Sprecher zu erweitern.

Und was man auch vergisst: Anonymität kann auch eine Chance sein. Anonyme Bewerbungsverfahren können helfen, Diskriminierungen zu vermeiden und die Chancen der Bewerber zu erhöhen. Denn manchmal ist es wirklich nicht wichtig, ob der Müller eine Frau oder ein Herr ist, solange er/sie seine Arbeit gut erledigt.

Fazit: Es ist immer zwiespältig: Menschen, die nur «trollen» wollen werden sich immer in der grossen Masse verstecken. Für sie ist die Anonymität der grösste Vorteil. Für uns andere bringt sie ein gewisses Stück Lebensqualität mit. Zumindest solange wie das Internet nicht lernt zu vergessen.

Obwohl ich normalerweise zu den Menschen gehören, die auf Papier soweit als möglich verzichten möchten, habe ich mich bisher davor geschäut, »Comics« auf dem »iPad« zu lesen. Bis zum vergangenen Wochenende…

»iPad« – Ein wunderbares Universalgerät

Über das »iPad« muss ich wohl nicht allzu viele Worte verlieren: Das kleine »Tablet« aus dem Hause mit dem angebissenen Apfel hat zweifelsohne die Computerwelt revolutioniert. Inzwischen ist die dritte Version erhältlich, die, mit dem sogenannten »Retina«-Display ausgestattet, für Staunen sorgt.

»Comics« auf dem »iPad«

Installiert habe ich die »iOS«-Version der beiden Verlage: »DC Comics« und »Marvel«. Beide Programme erlauben es, »Comics« direkt zu kaufen (diese werden als »In-App-Käufe« von der Kreditkarte oder bereits bestehendem Guthaben abgebucht) und auch bereits gekaufte »Comics« herunterzuladen. Hierzu ist ein Konto notwendig. Dies erlaubt es aber auch, die »Comics« zum Beispiel auf dem »iPad« und dem »iPhone« anzusehen ohne sie nochmals zu kaufen.

Natürlich ist das Display eine Wucht und es gibt auch extra schon »HD«-Ausgaben von »Comics«. Eine besondere nützliche Funktion ist die »Guided View reading experience«: Bei dieser wird man mit einem Fingerwisch von einem Comic-Teil zum nächsten weitergeleitet oder bei einem grösseren Teil auf der Seite zum jeweiligen Part geführt. Fast so wie ein Cartoon. Nur viel langsamer. Ungemein nützlich und ungemein cool. So macht das Lesen auf einem elektronischen Gerät Spass.

Auswahl und Preise

Bei beiden »iOS«-Apps kann man aus dem ganzen Sortiment der Verlagshäuser »Comics« kaufen. Leider sind diese bisher nur in englischer Sprache.  Die Preise bewegen sich zwischen CHF 1.00 und CHF 5.00. Die Preise kann man als »günstig« bezeichnen insbesondere deshalb, weil man die gekauften »Comics« auf allen Geräten mit dem gleichen Benutzerkonto installieren kann.

Fazit

Ich kann die Applikation, die als Basis kostenlos verfügbar ist, uneingeschränkt weiterempfehlen. Man kann sich so mit wenig Geld die neuesten »Comics« direkt aus den USA auf sein heimisches Gerät laden.

(Quelle: nikon.ch)

Der japanische Hersteller von DSLRs stellte am 07. Februar 2012 den Nachfolger der «Nikon D700» die «Nikon D800» / «Nikon D800e» vor. (Okay, die «Nikon D700» bleibt weiterhin im Programm. So gesehen ist die «Nikon D800» kein Nachfolger im eigentlichen Sinne.)

Technische Details sind auf der eigens für die neue Kamera eingerichteten Seite zu finden.

Seit einigen Jahren fotografiere ich bereits mit einer Kamera aus dem Hause «Nikon» und bin sehr zufrieden damit. Die «Nikon D90» ist nun allerdings schon ein wenig älter (was sie nicht automatisch zu einer schlechteren Kamera macht!). Letztes Jahr habe ich mir für kürzere Ausflüge und Familientreffen eine «Canon Powershot G12» gekauft, die ich nicht mehr missen möchte.

Nun ist also die neue «Nikon D800» erschienen und ich überlege mir tatsächlich, diese im Laufe des Jahres zu erwerben. Warum nun eigentlich?

Zumal ich bereits einige Objektive für meine «Nikon D90» habe, die man zwar an der neuen Kamera anschliessen kann, diese dann aber einen Gang in Sachen Qualität runterschalten muss. Hiesse nichts anderes, als dass ich neue Objektive benötigen werde.

Technisch ist das neue Modell natürlich top. Nur: Ich bezweifle, dass ich 36 Megapixel überhaupt benötige. Aber bei solchen Kameras und solchen technischen Dimensionen spielt Vernunft eher eine untergeordnete Rolle. Es ist das berühmte «Haben-Will-Gen», das bereits der @stilpirat in seinem Blog «stilpirat.de» anspricht: Sobald etwas Neues auf dem Markt ist, muss es der Fotobegeisterte haben. Aber das ist ja nicht nur bei Fotoequipment so… (Und natürlich macht die aktuell eigene Kamera dann die «schlechteren» Bilder…)

Ich bin wirklich unschlüssig: Einerseits würde mich nach all den Jahren endlich mal eine Vollformat-Kamera reizen, auf der anderen Seite steht da natürlich der Preis: Der ist mit knapp CHF 3'000.00 nicht gerade günstig, in Anbetracht der zahlreichen Features dennoch gerechtfertigt:

  • CMOS-Sensor im FX-Format (Vollformat): 36,3 Megapixel
  • ISO 100 bis 6.400 (erweiterbar aufwärts bis zu 25.600 (entsprechend) und abwärts bis zu 50 (entsprechend))
  • Serienaufnahmen mit 4 Bildern/s im FX-/ 5:4-Bildformat. 5 Bilder/s im 1,2-fach-/DX-Bildformat
  • AF-System Multi-CAM3500FX mit 51 Messfeldern
  • Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 3 mit 14-Bit-A/D-Wandlung und Bildverarbeitung mit 16 Bit für eine hervorragende Tonwertabstufung
  • 3D-Color-Matrixmessung III: 91.000-Pixel-AE/AF-Sensor mit Gesichtserkennung
  • Speichermedien: CF- und SD-Speicherkartenfach
  • Integriertes i-TTL Blitzgerät: GN/Leitzahl: Abdeckung von ca. 12, 24 mm
  • Robustes Gehäuse aus Magnesiumlegierung: Staub- und feuchtigkeitsbeständig.
  • Unterstützung von Wireless-LAN und Ethernet über den optionalen Wireless-LAN-Adapter WT-4

Weitere Informationen finden sich hier.

Ich werde die ersten Testberichte einmal abwarten und dann gegen Ende Sommer entscheiden. Die Features klingen wirklich gut.

Die offizielle Presse-Mitteilung von «Nikon Schweiz»