… wenn ich weiss, dass du der Grund dafür bist, warum sich ein Leben lohnt…
… wenn ich fühle, dass du der Himmel auf Erden für mich bist…

Liebe ist, weil ich weiss, dass weder Zeit, Raum noch ein Berg uns trennen kann – und dass wir füreinander da sein werden, egal, was kommt.

Ich liebe dich.

Wenn es Liebe ist, neben dir aufzuwachen und dich mit meinen Augen zu liebkosen, dann ist es Liebe.
Wenn es Liebe ist, dich zu vermissen noch bevor du den Raum verlassen hast, dann ist es Liebe.
Wenn es Liebe ist, dich so zu lieben, wie du bist, dann ist es Liebe.

Ich liebe dich. Genau so, wie du bist. Wie Gott dich auf diese Erde gestellt hat. Genau so.

Ich bin unendlich glücklich mit dir und möchte dich nicht verlieren. Es ist schön, dass es dich gibt und ich bin dir für alles – wirklich alles – unendlich dankbar.

Ich bin verliebt.

Seit längerer Zeit wird dies mein persönlichster und vermutlich für einige Zeit auch mein letzter Eintrag. Persönliche Gründe bewegen mich dazu und man möge verstehen, dass ich hierzu keine Auskunft geben möchte. Noch nicht. Keine Angst, mir geht es gut. Den Umständen entsprechend halt. Wie es einem so gehen kann, auf unserer guten alten Mutter Erde.

Es soll ja Leute geben, die eine bestimmte Sehnsucht nach dem baldigen Ende ihres Lebens verspüren. Ich gehöre ebenso zu dieser kleinen, meist unscheinbaren und doch allgegenwärtigen Gruppe. Einige erfüllen sich ihre Sehnsucht und benutzen dazu mehr oder weniger geeignete Mittel und Wege. Manchmal klappt es. Ab und zu jedoch nicht. Und manchmal bereut man es auch, kurz vor dem „finalen Schuss“.

Und dann fangen sie an. Die Gerüchte. Die hinter vorgehaltener Hand verbreiteten „Wahrheiten“ und „Infos“, die man aus den einen oder anderen allwissenden „Quellen“ vernommen hat. Einiges stimmt vielleicht, das meiste nicht und so dient es – wie so vieles im Leben – nur dem Amüsement der Neugierigen. Verdammt.

Und dann kommt sie. Die Zeit der Fragen. Nach dem Warum. Dem Wieso. Und bald einmal machen alle Fragen der unauslöschlichen Tatsache Platz, dass man es ohnehin niemals erfahren würde. Einige zerbrechen daran. Andere nicht. Einige können ihren Schmerz verbergen. Andere nicht. Manche suchen. Manche finden nichts. Verzweiflung.

Die Sehnsucht ist da, ja. Man kann sie nicht abstreiten. Für einige ist sie krank, gar schon pervers. Andere können – wenn auch nur in ihren tiefsten, totgeschwiegenen Gedanken – einigermassen mitfühlen. Die grosse Masse kennt es. Irgendwo kennt jeder jemanden, der es getan hat. Irgendwann einmal. Und doch haben viele Mühe damit. Abstand.

Das Leben endet im Tod. Für einige beginnt es erst da. Für die allermeisten endet es da. Den Tunnel mit dem Licht gibt es wohl nicht. Es gibt wohl nur eine Abzweigung, vor der man dann, vielleicht mit einem Loch im Kopf, steht. Leben. Tod. Wie man sich entscheidet, weiss man nicht.

Und vielleicht ist es gerade die Erlösung, die eine Todessehnsucht herbeiruft. Man muss keine Entscheidungen mehr treffen und kann sich – bildlich gesprochen – endlich ausruhen. Ein schöner Gedanke. Einige verstehen das. Andere nicht. Es gibt sogar Religionen, die nennen sowas „Sünde“. Früher hat man solche Menschen nicht einmal auf dem Friedhof begraben.

Feiglinge. Nein, Feiglinge sind es nicht. Jeder hat für sich entschieden.

Tragisch. Tragisch, dass man in unserer Zeit zu solchen „Lösungen“ greifen muss, wenn man nicht mehr genug Atem zu Leben, nicht mehr genug Liebe zum Leben, nicht mehr genug Sinn zum Träumen hat…

Machtwort.
Wortmacht.

Lebenslüge.
Lügenleben.