Seit einiger Zeit sehe ich mir die kürzlich erworbenen «Akte X»-DVDs an. Unzählige Stunden mit den beiden Special Agents Fox Mulder und Dana Scully sind seither vergangen.

Obwohl ich einige Folgen bewusst übersprungen habe (diejenigen, die sich mehrheitlich um die üblichen «Verschwörungstheorien» handeln), kann ich bereits eine kleine Liste mit Folgen veröffentlichen, die mir besonders gefallen oder mich besonders beeindruckt haben. Davon gibt es – so trivial für einige Menschen «Akte X» wohl sein mag – mehr Folgen als man ahnen könnte.

Die Reihenfolge ist übrigens ohne Belang. Aber es sind Folgen, die man sich wirklich anschauen kann.

** Season 1 **

  • Das Nest
  • Die Maschine
  • Der Kokon
  • Ein neues Nest
  • Roland

 

** Season 2 **

  • Blut
  • Schlaflos
  • Rotes Museum

 

** Season 3 **

  • Fett
  • Grotesk
  • Mein Wille sei dein Wille
  • Heimsuchung

 

** Season 4 **

  • Herrenvolk
  • Blutschande
  • Teliko
  • Gedanken des geheimnisvollen Rauchers
  • Hexensabbat
  • Die Sammlung
  • Mutterkorn
  • Der Golem

 

** Season 5 **

  • Die unüblichen Verdächtigen
  • Vom Erdboden verschluckt
  • Emily 1 + 2

 

** Season 6 **

  • Dreamland 1 + 2
  • Zeit der Zärtlichkeit
  • Der Regenmacher
  • Zwei Väter
  • Ein Sohn
  • Arkadien
  • Aqua Mala
  • Montag
  • Alpha

 

** Season 7 **

  • Hunger
  • Das Glück des Henry Weems
  • Masse mal Beschleunigung
  • Alte seelen
  • Sternenlicht
  • Schlangen
  • Vollmond
  • Hollywood

Liste wird noch fortgesetzt.

Wie bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt, habe ich mir heute zusammen mit einem guten Freund den neuen «Akte X»-Film zu Gemüte gezogen.

Der Plot ist relativ schnell erzählt. Mulder und Scully, die beiden berühmten Ermittler aus der TV-Serie «Akte X» arbeiten nicht mehr länger beim FBI. Scully hat sich auf ihre Wurzeln besonnen und verdingt sich nun als Ärztin in einem Krankenhaus, während Mulder weiterhin auf «Geisterjagd» seine Zeit vergeudet.
Alles wird jedoch anders, als die beiden durch das FBI zu einem rätselhaften Fall hinzugezogen werden. Es handelt sich dabei um das Verschwinden einer FBI-Ermittlerin und die einzige Spur, die die Ermittler bisher haben, ist ein als Pädophiler vorbestrafter Geistlicher. Dieser füttert Mulder, Scully und deren Team nach und nach mit weiteren kleinen Häppchen. Das ganze wird noch ein wenig komplizierter, als wieder eine Frau verschwindet…

Nein, es kommt leider kein einziger Ausserirdische vor und auch Rätsel aus der letzten Staffel von «Akte X» werden weder gelöst noch angesprochen. Was allerdings überrascht ist, dass Scully und Mulder offenbar ein Paar sind/waren und dass die beiden ein Kind hatten. Ganz ungewöhnlich: Die beiden duzen sich.

Das grösste Manko ist nicht im Film zu finden. Sondern an der Synchronisierung: Es wurde nicht der Original-Synchronsprecher von David Duchovny (Benjamin Völz) verwendet. Etwas, was mich während dem ganzen Film über irritiert hat.

Der Plot selber wäre nicht einmal so schlecht. Nur fehlen die Dinge, die Dinge, die «Akte X» berühmt gemacht haben: Paranormale Phänomene und natürlich Aliens. Okay, vielleicht hätten noch einige Regierungsverschwörungen das Ganze ein wenig gewürzt. Als Fan der Serie habe ich natürlich auch noch die alten Schauspieler vermisst. Neben den Original-Darstellern von Scully (Gillian Anderson) und Mulder (David Duchovny) ist lediglich Walter Skinner (Mitch Pileggi) wieder mit an Bord.

Mein Fazit: Der Film hat Potential und macht Lust auf mehr. Allerdings müsste dann Chris Carter, der Schöpfer der Serie, einige Dinge anders machen. «Akte X – Jenseits der Wahrheit» ist nicht wirklich schlecht oder gar ein Flopp. Es ist natürlich sehr schwierig, nach neun erfolgreichen Staffeln einen wirklich guten Kinofilm zu produzieren, der keine Themen wiederkäut. Ich fand die Idee / den Ansatz sehr originell.

Auch dieses Jahr schaue ich mir, nebenher auf einem zweiten Bildschirm, den Eurovision Songcontest an. Auch wenn die Schweiz es wieder einmal nicht geschafft hat, so bin ich dennoch positiv überrascht über die Qualität der Beiträge.

Ich liebe Hollywood-Filme. Die 08/18-Filme aus der Traumfabrik. Ja, genau die mit den vorhersehbaren Enden und den wirklich seichten Stories. Und zugegeben, ich besitze eine recht grosse, ansehnliche Sammlung solcher Filme, gepresst auf DVDs.

Es gibt natürlich auch Filme, die ich liebe, weil sie eine besondere Handlung aufweisen oder mit besonderen Schauspielern aufwarten kann.

Es ist erstaunlich, wie einfach manchmal das menschliche Gemüt zufriedenzustellen ist. Die meisten Hollywood-Geschichten sind erstaunlich einfältig: Zwei verlieben sich, geraten in Schwierigkeiten , der Held verliebt (vorläufig) das Mädel und am Schluss heiraten sie und werden glücklich. Müssig zu erwähnen, dass «Sex» nicht wirklich als etwas gutes dargestellt wird. Unnötig auf die Doppelmoral der Amerikaner hinzuweisen. Lustig ist es allemal. Zumal Filme wie z. B. «American Pie» ziemlich gefragt sind. Allerdings, so scheint es, nur beim europäischen Publikum – offenbar identifizieren sich die Leute hier mehr mit solchen Szenarien.

Ich liebe Hollywood-Filme. Warum? Nicht, weil die Stories der meisten Filme gut wären. Nein. Sie eignen sich hervorragend als Schlafmittel. Ganz rezeptfrei.

Es gibt natürlich Schauspieler, die ich gerne sehe. Da kann der Film noch so schlecht sein, sie sind zumindest der einzige helle Punkt.

Wirklich gute Filme werden ausserhalb Amerikas gedreht. Aber Kassenschlager sind es meistens (leider) nicht.