Hilfe: “Anime”-Serien gesucht…

Da ich mit Google keine Ergebnisse gefunden habe, wende ich mich nun einfach mal an alle Leser meines Blogs. Vielleicht kann mir ja jemand helfen:

Ich suche zwei «Anime»-Filme/Serien.

Den ersten Film – ich glaube es war keine Serie – habe ich nie gesehen. Sie war nur als Trailer auf einer VHS-Kassette mit kurzen Cartoons von «Dick und Doof» drauf, ganz am Schluss. Was ich noch in Erinnerung habe: Ein Junge ist auf einem Reisfeld und ist auf einmal bei einem weissen Drachen, der, so glaube ich, im Sterben lag. Letzteren Punkt kann ich aber nicht bestätigen. Was ich allerdings definitiv weiss, es war im «Anime»-Stil gezeichnet. Das war insofern etwas verwunderlich, weil die «Dick und Doof»-Serie im «herkömmlichen» Stil gezeichnet war.

Die zweite Serie (ja, dieses mal ist es wirklich eine Serie) habe ich nur bruchstückhaft in Erinnerung. In einer Folge, alle Folgen waren sehr technisch, ging es um Panzer und Roboter. Ich glaube, ein Roboter wurde schwer beschädigt (war einer der «Guten»). Das passierte bei einer Parade.

Diese Serie habe ich damals als VHS-Kassette zuhause gehabt. Lief also eventuell so nicht im TV. War aber ebenfalls wieder eher der japanische Zeichentrickstil.
Zeitliche Einordnung: Das ganze ist etwa 25 Jahre her…

Eventuell kennt sich ja jemand mit solchen Filmen aus und kann mir weiterhelfen?

Über Hinweise in den Kommentaren freue ich mich. Vielen Dank.

«Ich bin müde, Boss. Müde immer unterwegs zu sein, einsam und verlassen. Müde niemals einen Freund für mich zu haben, der mir sagt, wohin wir gehen, woher wir kommen und warum. Am meisten müde bin ich, Menschen zu sehen, die hässlich zueinander sind. Der Schmerz auf der Welt und das viele Leid, das macht mich sehr müde. Es gibt zu viel davon. Es ist als wären in meinem Kopf lauter Glasscherben.»

— The Green Mile

Scrubs: 9. Staffel

«Scrubs» ist eine meiner absoluten Lieblingsserien, wie ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe. Gestern holte ich mir die neunte – und finale – Staffel. Eines vorweg: Von der Original-Besetzung (der Ur-«Scrubs»-Besetzung) sind nicht mehr viele geblieben: Neben Zach Braff, Donald Faison, John C. McGinley sowie Ken Jenkins und Sarah Chalke wurde aus der achten Staffel auch Eliza Coupe übernommen, die dort schon als «gefühllose» Praktikumsärztin in Erscheinung trat.

Daneben treten einige Figuren aus den älteren Staffeln ab und zu auf – sind aber nicht der Rede wert.

Die Hauptprotagonisten sind Lucy Bennett (Kerry Bishé), die ähnlich wie bereits J. D. Dorian auch eine Off-Stimme hat, sowie Cole Aaronson (Dave Franco) als verwöhntes «Berufssöhnchen» und Drew Suffin (Michael Mosley).

Nun, was soll ich sagen: Die Serie hat den Titel «Scrubs – Med School» und trotzdem erwartet man das gute alte «Scrubs», das man gewohnt ist. Aber das ist es nicht. Leider.

Es fehlen die wirklich emotionalen Momente und es fehlt die Musik. Die Musik war ein integraler Bestandteil der bisherigen acht Staffeln (es gibt sogar einen «Songguide»). Natürlich gibt es auch in der neunten Staffel Musik, nur ist die nicht mehr so omnipräsent und irgendwie auch nicht mehr so passend. Ein erster Minuspunkt.

Der Übergang von der achten zur neunten Staffel geschieht zwar flüssig, doch einige Dinge werden nicht oder nur ungenügend erklärt: So ist zum Beispiel J. D. nun endlich mit Elliot verheiratet und die beiden erwarten ein gemeinsames Kind. Warum sie nun geheiratet haben erfährt der Zuschauer ebenso wenig wie warum das Krankenhaus abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde. Ebenso erfährt man auch nicht, warum Cox’ Frau Jordan nicht mehr im Krankenhaus arbeitet.  Ein weiterer Minuspunkt.

Zwischen den Hauptprotagonisten gibt es einige interessante Beziehungen. Am witzigsten erscheint mir die Beziehung zwischen Denise und Drew. Sie ist ein wenig das Ersatz-Ding für das, was Cox und J. D. immer hatten. Aber nur ein wenig.

Der eigentliche Abschluss der Serie sollte wohl die 8. Staffel sein, denn da gab es auch ein einigermassen interessantes Ende. Schade, dass eine 9. Staffel hinterhergeschoben wurde. Die war/ist nämlich ziemlich unnötig.