Dies ist eine Aktualisierung eines älteren Artikels, den ich auf meinem Photographie-Blog veröffentlicht habe. Ihm liegen meine Erfahrungen mit meiner Strategie zugrunde. 

Anfang 2020 habe ich mir über meine persönliche Backup-Strategie endlich einmal Gedanken gemacht und diese auch umgesetzt.  

Folgende Fragen sollte man sich bei der Ermittlung einer nachhaltigen Strategie stellen. Je nach Antworten wird man dann in die eine oder in die andere Richtung gehen (müssen). 

  1. Wie wichtig sind meine Daten? 
  2. Wie schnell muss ich in einem Notfall auf diese zurückgreifen können? 
  3. Wie umfangreich soll mein Backup sein? 

Die erste Frage ist natürlich rein subjektiv: Welche Daten sind wichtiger und auf welche kann man zur Not verzichten? Für mich sind bspw. die RAW-Dateien sehr wichtig. Sie sind die digitalen «Negative». Ohne sie könnte ich keine weiteren Arbeiten vornehmen. Sie sind für mich auch deshalb unentbehrlich, weil ich keine JPEGs oder TIFFs aufbewahre. 

Die zweite Frage spielt für mich eher eine untergeordnete Rolle: Meine Arbeiten sind nicht zeitkritisch, sodass ich zur Not auch mal ein paar Tage auf meine Daten verzichten könnte.  

Die dritte und letzte Frage schliesst unmittelbar an die erste Frage an: Je nachdem wie umfangreich meine Datensammlung ist, desto mehr Kapazitäten und Zeit muss ich für mein Backup einplanen. In Zeiten schneller Internet-Leitungen ist das nicht so ein grosses Problem. Problematisch wird es eher dann, wenn ich grössere Datenmengen über eine langsamere Leitung herunterladen muss. 

Meine Strategie 

Ein Backup ist eine gute Sache. Zwei Backups sind besser. Meine Strategie habe ich so entwickelt, sodass ich meine Daten auf mindestens zwei physisch getrennten Medien abspeichere. Im konkreten Fall bedeutet dies nun: 

  1. Ich sichere wöchentlich alle Daten von meinem Synology NAS auf einer externen, verschlüsselten, Festplatte, die ich jeweils ausser Haus lagere. 
  2. Täglich werden die Daten meines Synology NAS auf einen Cloud-Speicher verschlüsselt hochgeladen.  

Gleichzeitig habe ich noch zwei externe Festplatten in Betrieb, auf welche ich jeweils die aktuellen Projekte sichere. Diese sind zu Hause und werden nur bei Bedarf aktiviert. So habe ich nun also rein theoretisch vier Backups.  

Stolpersteine… 

Bei den ersten Sicherungen habe ich festgestellt, dass ich aufpassen muss, meine aktuellen Projekte nicht zu überschreiben. Dabei handelte es sich um Arbeiten, die ich nur noch auf einer meiner beiden externen Platten, nicht aber intern hatte. Das sorgte für Verwirrung. Es erwies sich auch eher als kontraproduktiv, ein Projekt – während es noch in Bearbeitung war – direkt auf die externen Platten zu speichern. Denn, auf einmal hatte ich das Problem, festzustellen, welches die “Masterdaten” waren… Wirklich ärgerlich… 

Verbesserungen 

Aus diesen Erfahrungen habe ich nun folgende Konsequenzen gezogen und meinen Workflow weiter optimiert: 

  1. Grundsätzlich verlassen Projekte erst dann meine interne Festplatte, wenn sie abgeschlossen sind (resp. es wird nicht an Projekten gearbeitet, die auf einem externen Medium sind)
  2. Das tägliche / wöchentliche Backup wird beibehalten 
  3. Die externen Festplatten werden nur noch alle 14 resp. 30 Tage eingesetzt und zur Sicherung der auf der internen Platte befindlichen Daten verwendet. Daten auf diesen Platten werden nicht mehr bearbeitet. 
  4. Alle Bilder, die für den Kunden bestimmt sind, werden intern als hochauflösende TIFFs und JPEGs abgespeichert. So kann ich jeweils immer noch schnell Bilder für verschiedene Anlässe bereitstellen. 

Vor einiger Zeit habe ich mir im Rahmen meiner aktuellen «Home Office»-Arbeit einen 24-Zoll-Monitor von Dell gekauft (Dell P2419H). Der Monitor hat nicht die höchste Auflösung; er reicht aber zum Arbeiten allemal.

Praktischerweise besitzt er eine Displayport und einen HDMI-Anschluss. So kann ich mein ThinkPad und mein Macbook Pro anschliessen. Abgerundet wird das Setup durch die Logitech Craft Tastatur und eine Logitech Maus. Beide Geräte können mit mehreren Computern verwendet werden; so spare ich Platz, Geld und Zeit.

Heute ist mir aufgefallen, dass bei einem kompletten Neustart meines Macbooks die Bluetooth-Verbindung nicht funktioniert. Ohne diese Verbindung funktionieren die Eingabegeräte nicht.

Also beschloss ich, mich dem Problem anzunehmen. Nach einigem Googlen fand ich auf «Reddit» die Lösung: Schuld ist offenbar FileVault, die Festplattenverschlüsselung des Macbook Pros. Denn, die Festplatte ist zum Zeitpunkt des Starts noch verschlüsselt, weshalb die Bluetooth Treiber nicht geladen werden können.

Offenbar kennt auch Logitech das Problem und rät ebenfalls dazu, FileVault zu deaktivieren.

Eine andere Option wäre, den Logitech Unifying Receiver zu verwenden. Aber wozu, wenn die Geräte ja Bluetooth unterstützen…

So gern ich die Eingabegeräte von Logitech verwende, so unverständlich ist mir hier ihr Vorgehen…

Dieser Beitrag ist in doppelter Hinsicht eine Premiere: Er wurde auf meinem «Windows 10»-Laptop geschrieben und hat zum Thema «Windows 10 Mobile». Ganz spontan und sehr günstig konnte ich ein «Lumia 950» mit der aktuellen «Windows»-10-Build XXX erwerben.

Seit 2007 bin ich mehrheitlich sowohl beruflich als auch privat mit einem Mac unterwegs. Allerdings gab es immer mal wieder kurze Abstecher in die «Windows»-Welt mit geeigneter Hardware. Dabei habe ich bewusst die Version 8(.1) übersprungen und bin von Windows 7 direkt zu Windows 10 gewechselt. Beruflich arbeite ich inzwischen vorwiegend mit «Windows 8.1» und neu – einem «Surface 4 Pro» sei Dank – mit «Windows 10». Da mich die 10. Version aus dem Hause Microsoft derart überzeugt hat und ich von meinen Arbeitskollegen sehr viel Positives über «Windows Mobile» gehört hatte, wollte ich mir selber einmal ein Bild machen…

Vielleicht einige Worte zur Hardware: Das «Lumia 950» ist das derzeitige Spitzenmodell von Microsoft und ist von der Ausstattung und Verarbeitung her über jeden Zweifel erhaben. Ich habe mir die «Dual-Sim»-Variante geholt. Diese ermöglicht es mir, zwei Nummern über ein Telefon zu betreiben. Beispielsweise eine für die Firma und eine Private. Daneben kann man – was für heutige Verhältnisse eine Seltenheit ist – den Akku wechseln und sogar den internen Speicher auf bis zu 200 GB erweitern. Das Display ist brillant und sogar noch besser aufgelöst als das meines aktuellen Telefons (565ppi gegen 326ppi beim iPhone 6). Auch die Kamera soll, zumindest gemäss den Daten, derjenigen des iPhones überlegen sein – dies werde ich aber in den nächsten Tagen noch ausführlich testen. Da ich momentan öfters mal Bilder auf meinen «Instagram»-Account hochlade, ist mir eine gute Bildqualität sehr wichtig.

Installation

Die initiale Einrichtung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und das Gerät fühlt sich sehr schnell an. Kein Wunder: Microsoft hat sein Betriebssystem ähnlich gut bzw. ressourcensparsam programmiert wie die Konkurrenz aus Cupertino.

Erster Eindruck

Wundervoller Screen...Das System ist verdammt schnell. Das «Lumia 950» wird von einem «Snapdragon 808» angetrieben und hat 3 GB an RAM. Das «iPhone 6» besitzt lediglich eine Zweikern-CPU und 1 GB Arbeitsspeicher. Die meisten Telefone mit «Android» sind da heute schon weiter. Aber das stört nicht weiter, die Bedienung ist bisher absolut flüssig.

Natürlich, als «iOS»-Nutzer der (fast) ersten Stunde muss ich mich umgewöhnen: Viele Dinge funktionieren anders als bei meinem bisherigen Telefon. Wobei «anders» nicht zwangsläufig «schlechter» bedeutet.

Erstes Verwenden

Da ich bisher auf meinen «iDevices» die Daten via Cloud-Dienst synchronisiert habe, musste ich zuerst einmal diese Dienste einrichten. Erste positive Überraschung: «iCloud» kann «out of the box» synchronisiert werden. Bei meinem damaligen Ausflug in die «Android»-Welt musste ich dazu noch extra Programme kaufen. Insgesamt macht das System einen sehr aufgeräumten Eindruck und macht wirklich Spass. Sogar das «Flat»-Design gefällt mir.

Apps…

Auch wenn bereits sehr viele Apps vorinstalliert sind – natürlich auch unnötig viel «Bloatware», so sind dennoch nicht alle meine Bedürfnisse abgedeckt. Also auf in den «Store» und geschaut was es so gibt… Und… Gähnende Leere…

Mein Vorgehen

Meine Vorgehensweise bei Systemwechseln war bisher immer die, dass ich bestehende Applikationen mit möglichst gleichwertigen Programmen ersetzen wollte, sodass ich auf nichts verzichten müsste. Obwohl ich auf meinem iPhone zig Apps installiert habe, verwende ich doch nur einige wirklich intensiv. Aber irgendwie konnte ich mich noch nie dazu durchringen, die unbenutzten zu löschen. Die üblichen Verdächtigen wie «Facebook», «Instagram» oder auch «Whatsapp» gibt es natürlich auch für die Microsoft-Plattform.

Aber gerade bei anderen Apps sieht es düster aus: So gibt es noch nicht einmal eine App für meine «Sonos»-Anlage. Und auch für andere Apps wie beispielsweise «Boldomatic» oder nur schon einen anständigen RSS-Reader(!) sieht es ausgesprochen düster aus. Und genau das erschwert mir einen Umstieg doch sehr. Ich fühle mich in die Zeiten von «iOS» 2.x zurückversetzt: Es gibt zwar schon einen «App Store» aber nicht wirklich viele (gescheite) Applikationen. Entscheidend für das Fortbestehen von Windows 10 Mobile wird zweifelsfrei das Angebot an Apps sein.

(Vorläufiges) Fazit

Ich mag die Hardware. Sie sieht toll aus und ist sauber verarbeitet. Inzwischen bin ich sogar soweit zu sagen, dass mir das (eckige) Design des «Lumia 950» wesentlich besser gefällt als dasjenige meines «iPhones». Ebenso mag ich das Kacheldesign von Windows 10. Ich bin es von meiner Workstation her gewohnt und finde es einen sehr spannenden Ansatz, mit dem ich mich sehr gut anfreunden konnte. Was mir weniger gut gefällt – und was mich ehrlich gesagt das ganze doch sehr skeptisch betrachten lässt – ist das mangelnde Angebot an Apps. Das ist schade, die Plattform hat durchaus Potential.

Immer wenn ich mit meinem Hund laufen gehe oder mich im Fitnesscenter auspowere, höre ich mir «Podcasts» an (was «Podcasts» sind, erklärt dieser «Wikipedia»-Artikel prima). Seit Jahren pflege ich meine Liste an Sendungen, die ich mir anhören möchte. Manchmal kommen neue Formate hinzu, manchmal fliegen einige heraus. Es gibt aber einige Sendungen, die ich seit Beginn höre – oder zumindest seit ich sie gefunden habe.

«Jürgen Domian» («1Live» / «iTunes»)

Die Sendung, die den Nachnamen des Moderators Jürgen Domian trägt, fand ich nur durch Zufall. Auf «Twitter» wird immer mal wieder unter dem #Hashtag #Domian über die Sendung diskutiert. Von Neugier gepackt hörte ich mir einige Sendungen an und bin seit einigen Jahren nun ein grosser Fan des nächtlichen Radio-Talks. Nicht immer ganz einfache Kost, aber insgesamt doch sehr unterhaltend. Leider ist es mit «Domian» 2016 aus.

«Tanger – Glasgow» («Couleur 3» / «iTunes»)

«Couleur 3» ist für mich das bessere «SRF 3». Die Sendung bringt eine Stunde lang fantastische Musik. Wenn man mal entspannen will, gibt’s nichts besseres als «Tanger – Glasgow».

«Kontrovers» («Deutschlandfunk» / «iTunes»)

Diese Sendung fehlt mir bisher bei unseren schweizerischen Sendern: Etwas mehr als eine Stunde (unterbrochen mit Nachrichten, die aber im «Podcast» nicht zu hören sind) diskutieren verschiedene Politiker/Experten über ein aktuelles Thema. Immer wieder können sich Zuhörer mit Fragen und/oder Wortmeldungen in die Sendung einklinken. Ich wünschte mir manchmal, die Sendung wäre länger. Natürlich muss man sich für das aktuelle Zeitgeschehen (in Deutschland, aber nicht nur dort…) interessieren… Wenn man das aber tut, wird man mit einer tollen Sendung belohnt, aus der man manchmal Inputs mitnehmen kann.

«Das Feature» («Deutschlandfunk» / «iTunes»)

«Das Feature» stammt ebenfalls aus dem «Deutschlandfunk» und wartet mit extrem spannenden Reportagen auf. Die Themen sind vielfältig, die Qualität jedoch durchgehend hoch.

«Roger gegen Roger» («Radio 1» / «iTunes»)

«Roger gegen Roger» ist die Talk-Show von Roger Schawinski, in welcher er sich mit Roger Köppel, seines Zeichens Chefredakteur und Verleger der Weltwoche, über aktuelle Themen unterhält. Die Sendungen sind sehr kurzweilig, was daran liegt, das beide sehr selten die Dinge gleich sehen.

«This Week in Tech» («TWIT» / Abo-Optionen)

Dieser «Podcast» wurde mir von Bruno Zuber, einem guten Freund, empfohlen. Wie der Name schon erahnen lässt, geht es in «TWIT» um IT und Technik. Absolut hörenswert. Nicht nur für Geeks und Nerds.

«Security Now» («TWIT» / Abo-Optionen)

Diesen «Podcast» verdanke ich ebenfalls Bruno. Das Thema dieser Sendung ist («IT»)-«Security. Ebenfalls sehr hörenswert.

«Happy Shooting – Der Foto-Podcast» (Webseite / «iTunes»)

Nicht nur für (ambitionierte) Hobbyfotografen, sondern für alle, die sich für Fotografie interessieren, ist dieser «Podcast» geeignet. Es werden Themen rund um die Fotografie behandelt, neue Gadgets vorgestellt und Zuschriften von Hörern behandelt. Alles in einer lockeren Atmosphäre, die einem die Zeit (jede Sendung dauert ca. 100 Minuten) vergessen lässt.

Seit ich in der Webentwicklung tätig bin, was immerhin seit 1997 mehr oder weniger der Fall ist, verwende ich dazu verschiedene Programme. Angefangen beim genialen «Netscape Composer» und dessen damaliger, direkter Konkurrenz: «Microsoft Frontpage Express» ging es recht schnell zu «Dreamweaver» der Firma «Macromedia». Bei letzterem Programm bin ich über die Jahre hängengeblieben und habe es ziemlich intensiv verwendet.

Seit 2007, seit ich den Umstieg auf die «OS X»-Plattform gewagt habe, verwende ich neben «Dreamweaver» ein kleines Programm der Firma «Panic» mit dem Namen «Coda». Anders als jedoch «Dreamweaver» handelt es sich bei «Coda» um einen reinen Editor, ohne «WYSIWYG»-Funktion. «Coda» begleitet mich nun schon seit einigen Jahren und ich bin eigentlich recht zufrieden mit dem Programm.

Inzwischen bin ich jedoch auf die Programme der Firma «JetBRAINS» gestossen. Anders als «Coda» gibt es das von mir verwendete Programm «PHPStorm» auch für die Windows- und die Linux-Plattform.

Seit nun knapp einem Jahr verwende ich nun vermehrt «PHPStorm», wenn ich Entwicklungen vornehme. Das Programm glänzt mit einer unschlagbaren Stabilität und Geschwindigkeit. Ausserdem gefällt mir die Funktion, in Drittprogrammen geänderte Dateien via «PHPStorm» automatisch auf einen Server hochzuladen. Da ich mit SASS arbeite und «CodeKit» als Kompilierungs-Tool verwende, kommt mir das durchaus entgegen. Natürlich ginge das auch mit «PHPStorm» selber. Ich mag aber das Handling von «CodeKit».

Die IDEs von «JetBRAINS» kann ich allen Entwicklern empfehlen, die eine stabile und schnelle Umgebung benötigen.

 

An meiner Windows-Workstation benutze ich eine Bluetooth-Maus. Diese verabschiedete sich ab und zu ins digitale Nirvana. Auch ein Aus- und wieder Einschalten der Logitech Maus M557 brachte Besserung. Oftmals musste das System, Windows 8.1 x64, neu gestartet werden.

Offenbar war/bin ich nicht alleine mit dieser durchaus lästigen Problematik. Die Lösung fand ich in einem mittlerweilen über vierjährigen englischsprachigen Blogeintrag:

  • Mit der Windows-Taste und X den Geräte Manager aufrufen
  • Im Geräte-Manager den Bereich Bluetooth öffnen
  • Das entsprechende Bluetooth Modul anklicken (in meinem Fall war es ein Intel® Wireless Bluetooth®)
  • Auf den Reiter Energieverwaltung klicken
  • Dort den Haken bei „Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“ entfernen

Anschliessend sollte die Maus weiterhin ohne Unterbrüche funktionieren.

Auf «OS X» verlasse ich mich seit Jahren auf die «Time Machine» um meine Daten und das System zu sichern. Von früher kannte ich die Software «Acronis True Image» für «Windows»-Rechner und habe mir für meine aktuelle Workstation die derzeitige Version «Acronis True Image 2015» gekauft.

Sicherungen vom System oder von einzelnen Laufwerken lassen sich mit dieser Software relativ einfach machen. Ein Problem ergab sich, als ich das System auf seine Tauglichkeit testen wollte: Nach Booten mit einer «Rescue»-CD erkannte es meine via USB 3.0 angeschlossene externe Festplatte von Seagate nicht. Eine kurze Suche via Google ergab, das ich wohl damit nicht alleine war. Im Thread bei «Acronis» bin ich dann auf die Lösung gestossen:

«I have now built a Windows PE recovery CD and that seems to work.» (Stephen Thomas)

Im Fenster von «True Image 2015» wählt man auf dem Reiter «Extras» die Funktion «Rescue Media Builder». Dort wählt man nun den Punkt «WINPE-Basiertes Medium mit Acronis Plug-In» und erstellt so eine entsprechende CD (oder ggf. einen USB Stick, je nach Vorlieben). Mit diesem kann man nun seinen PC booten (Achtung, die Boot-Zeit wird ziemlich lange…) und dann mittels «True Image 2015» seine Daten von einer «USB 3.0»-Festplatte wiederherstellen. Es bleibt zu hoffen, dass «Acronis» diesen lästigen Bug, der erst seit dieser Version vorhanden ist («It’s not a bug, it’s a feature»), baldmöglichst behebt.

Da ich viel mit neuen (Web)-Technologien herumexperimentiere, habe ich auch einige Programme bei mir lokal installiert. «Apache» gehört ebenso dazu wie das allgegenwärtige relationale Datenbankmanagementsystem «MySQL».

Um mich jedoch ein wenig tiefer mit der Materie zu befassen – bisher ging die Konfiguration der jeweiligen Programme immer komfortabel über eine «GUI» wie sie beispielsweise «MAMP (Pro)» zur Verfügung stellt, habe ich mich entschieden, einen eigenen Server einzurichten.

Vorab sollte man sich über einige grundlegende Dinge Gedanken machen: Was sind die Ziele, was die Motivation? Wie möchte man das ganze realisieren (hängt letztlich auch von der nächsten Frage ab)? Wie viel Zeit (und Geld) will man investieren? Und was will ich damit letztlich (können/tun)?

Ziele & Motivation

In erster Linie geht es mir darum, meine «Skills» zu verbessern und mich mit neuen Betriebssystemen und Programmen auseinanderzusetzen. Ich verwende absichtlich keine «OOTB»-Lösung («Out-Of-The-Box») hierfür. Das hat zweierlei Konsequenzen zur Folge: Ich muss mehr «googlen» und experimentieren. Ersteres ist kein Problem. Letzteres umso spannender.

Wie realisieren?

Nachdem ich unter Punkt eins eine «One-Click»-Lösung ausgeschlossen habe, musste ich mir überlegen, wie ich das ganze bewerkstelligen wollte. Als kostengünstiges Grundgerüst bietet sich eine der zahlreichen «Linux»-Distributionen förmlich an. Aus meinem Studium kannte ich noch «OpenSuse» und auch im beruflichen Umfeld habe ich zumindest mit einem «OpenSuse»-Server zu tun. «YAST», das «etwas andere Setup Tool» von «OpenSuse» ist natürlich eines der «Highlights».

Trotzdem habe ich mich nach langem Überlegen für «Ubuntu Server x64» entschieden. Auch (aber nicht nur) weil es unter «Ubuntu» kein «Yast» gibt und ich so mehr arbeiten muss und lernen kann.

Nachdem ich nun also das Grundgerüst hatte, musste ich entscheiden wie ich das ganze umsetze. Dabei gab es für mich drei Möglichkeiten:

  • als virtueller Server (bspw. unter «OS X» mit «VMWare Fusion»),
  • als virtueller Server auf einem «Hypervisor» (bspw. «VMWare Sphere» oder «Microsoft Hyper-V Core»),
  • als physischer Server direkt auf entsprechender Hardware.

(Punkt 1 & 2 unterscheiden sich lediglich durch das Untergerüst in Form des «Hypervisors». Während bei Punkt 1 das ganze neben einem normalen Betriebssystem weiterläuft, gibt es bei Punkt 2 nur die virtuelle Maschine)

Während ich im Office auf Möglichkeit 1 setze um nebenbei mit einem Linux Server zu arbeiten, setze ich für mein Projekt auf die Möglichkeit 3. Im folgenden gehe ich auf die Gründe hierfür ein:

Als Grundlage dient mir ein «HP ProLiant Microserver» mit einer «Xeon E3» CPU, sowie 16 GB Ram und 4 1-TB-Festplatten («WD Red Edition»). Darauf würde – natürlich – auch ein Hypervisor, egal ob VMWare oder Microsoft, laufen. Für Virtualisierungen habe ich jedoch einen anderen Server im Auge der zugleich leistungs- und auch ausbaufähiger ist. Für die ersten Schritte genügt dieser Server hier vollauf.

Zeit & Geld

Eine entscheidende, jedoch nicht die wichtigste, Frage war für mich der finanzielle Aufwand: Ich wollte ein möglichst gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis für alle Komponenten. Sicherlich gibt es einfachere Möglichkeiten, einen Server zu betreiben. Man kann einen alten ausrangierten PC dafür nehmen und es muss nicht zwingend eine «Xeon»-CPU sein. Für mich war aber eine solide Hardwarebasis wichtig. Deshalb auch ein Markenprodukt wie der «HP ProLiant Microserver» (inkl. entsprechender Garantieerweiterung) und vier Festplatten, die für einen Server-Betrieb ausgelegt sind.

Die Hardware ist auch der einzige Punkt, die wirklich Geld kostet. Jeder, der einen alten PC hat, spart hier schon mal (je nach Konfiguration muss natürlich der Arbeitsspeicher und/oder der Speicherplatz aufgerüstet werden).

Da ich als Software auf «Open Source» setze und Linux verwende, habe ich hier keine Kosten. Zumindest nicht monetärer Art. Denn, wenn Probleme auftauchen muss ich selber Zeit aufwenden um diese zu lösen. So gesehen wird bei einer «Linux»-basierten Lösung «Zeit» als «Währung» eingesetzt. Aber immerhin ist der Lernfaktor deshalb um einiges höher.

Was ich noch einplanen musste: Wie viel Zeit wollte ich in dieses Projekt investieren? Was sollte es mir wert sein? Ich habe hier bewusst kein «Zeitmanagement» aufgestellt und auch bewusst die Stunden nicht aufgeschrieben. Denn, ansonsten wäre ich wahrscheinlich ziemlich frustriert gewesen… Manchmal kann die Fehlersuche ganz schön lange dauern…

«Nutzen»

Neben der Möglichkeit, mein Wissen zu erweitern, soll der linuxbasierte Server folgende Aufgaben/Features in meinem Office haben:

Entwicklungsplattform

  • Webserver auf Basis von «nginx» (schnellere Alternative zu «Apache 2»)
  • Datenbank mit «MariaDB» (Alternative zu Oracles «MySQL»)
  • Installation von PHP5 / Ruby on Rails / etc.

Kommunikation

  • Kommunikation mit dem Server via SSH
  • Mail-Server inkl. Weboberfläche
  • VPN Server und Gateway für andere Geräte

Im Büro und privat arbeite ich vorwiegend mit «OS X» und den entsprechenden Programmen. Da wir im Büro auf eine «Exchange»-Infrastruktur setzen war eigentlich für mich «Microsoft Outlook» immer als das Mailprogramm gesetzt. Auch auf dem Mac.

Ehrlich, ich mag «Outlook», allerdings nur in der «Windows»-Variante. Die «OS X»-Variante ist (23. Mai 2014) doch recht bescheiden und eher eine Qual denn eine Freude in der Benutzung…

Weil «OS X» seit «Snow Leopard» nun auch nativ mit «Exchange»-Accounts umgehen kann, habe ich mich entschieden, nur noch auf die Lösung «OS X Mail», «Kalender» und «Kontakte» zu setzen und diese ausführlich zu testen. Da ich privat nur diese Kombination nutze, ist sie mir nicht ganz unbekannt.

«OS X Mail» erscheint einem – im Vergleich zu «Outlook» geradezu spartanisch und unvollständig. Wie so oft sind die meisten Feinheiten eher «unter der Haube» zu finden und überfrachten das angenehm schlichte Layout nicht so wie beim Konkurrenten aus Redmond. Fairerweise muss man aber festhalten, dass «Outlook» nicht nur für die Kommunikation verwendet wird, sondern eben auch für die Terminverwaltung, die Kontakte, etc.

In diesem Artikel möchte ich nun die Techniken und Tools vorstellen, die ich sowohl beruflich als auch privat im Zusammenhang mit «OS X Mail» verwende. Diesen Beitrag werde ich künftig immer wieder aktualisieren, sollten mir neue Möglichkeiten begegnen.

Einstellungen / Darstellung

Ich verwende Mail in einer dreispaltigen Ansicht: Links die Ordner, in der Mitte die ganzen Mails in einer Übersicht und rechts die jeweilige Mail im Detail. Ich bin diese Ansicht vom «iPad» gewohnt und finde sie sehr praktisch. So behalte ich jederzeit den Überblick. Mail läuft bei mir rund um die Uhr. Ich entscheide jedoch selber, wenn ich meine Mails lesen möchte. Je nachdem, was ich erledige, lese ich Mails direkt oder erst einige Stunden später.

Überblick OS X Mail

Überblick OS X Mail

Intelligente Postfächer

«Intelligente Postfächer» sind eine feine Sache: Mit Hilfe von selbst definierten Regeln kann ich genau definieren, welche Mails in welches dieser Postfächer landet. Da diese Postfächer nur «virtuell» sind, werden Mails nicht wirklich verschoben, sondern nur einheitlich angezeigt. Im Büro verwende ich, da ich mehrere Konten abfrage, vier solcher Ordner:

  1. «Unread» – Für alle ungelesenen Nachrichten
  2. «Need Reply» – Für Mails, die ich ganz sicher beantworten muss
  3. «For My Interest» – Bezeichnet Mails, die ich zur Info erhalte
  4. «Current Projects» – Aktuelle Projekte, die ich verfolge & manage

Intelligente Postfächer

Intelligente Postfächer

Punkt 2 & 3 habe ich mit sogenannten «Flags» (oder auch «Etiketten») gelöst: Blau steht für Mails, die ich beantworten muss. Gelb steht für Mails, die ich aus Interesse nicht aus den Augen lassen will. Die «Flags» vergebe ich mittels «Shortcuts»: «alt» + «cmd» + «b» für «Blau» bzw. «g» für «Gelb». Diese kann man ganz einfach in den «Systemeinstellungen» von «OS X» für das jeweilige Programm vergeben.

Punkt 4 habe ich mittels eines zusätzlichen Programmes gelöst: Mit «MailTags» der Firma «indev» (http://abi.mx/mailtags, $ 29.95) habe ich verschiedene Projekte angelegt, denen ich mittels «Shortcut» Mails zuordnen kann. Diese Nachrichten werden dann ebenfalls mit Hilfe eines virtuellen Postfaches erfasst und mir im Überblick angezeigt. Diesen Punkt werde ich in Zukunft wohl noch ein wenig genauer definieren. Gegenwärtig «werfe» ich alle Projektmails in das gleiche Postfach.

MailTags

MailTags

Mit der Installation von «MailTags» wird die Seitenleiste von «OS X Mail» um einige Punkte erweitert: «Tickle Dates», «Projects», «Keywords» erscheinen neu (und tun eigentlich auch das, was man mit «Intelligenten Postfächern» tun kann.

Mailhub – Mails in Postfächer verschieben

Gerade wenn man viele Mails hat, die im Posteingang «herumlungern» kann ein Blick in dieses ganz schön frustrierend sein. Deshalb habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, Mails, die ich beantwortet, erledigt oder einfach nur gelesen habe, in das jeweilige Postfach zu verschieben. Dies könnte man mit Hilfe von Regeln machen. Nur greifen diese erst dann, wenn ich der Mail ein Attribut zugeordnet habe. Ansonsten würden sie direkt in den jeweiligen Ordner gelegt und ich hätte vermutlich den Überblick nicht mehr. Hier kommt nun die kleine Erweiterung «Mailhub» der Firma «dervish Software» (http://abi.mx/mailhub, $ 19.00) ins Spiel: Diese indexiert meine zahlreichen Postfächer und mit einem Klick kann ich dann Mails in das jeweilige Postfach verschieben. Dies gelingt ganz gut und ermöglicht es mir, meinen Posteingang in effizienter Zeit zu leeren.

Regeln

Fast «unkündbare» Newsletter (aka «SPAM») lasse ich mittels Regeln im Ordner «Werbung» verschwinden. In der Firma setzen wir eine ziemlich fähige «Antispam»-Lösung ein, die mir ein fast «SPAM»-freies Leben garantiert.

Inputs gesucht!

Wer selber ebenfalls – beruflich oder privat – «OS X Mail» einsetzt und interessante Tipps bzw. nützliche Software kennt, kann diese in den Kommentaren posten.

Android LogoMein erster Ausflug in die Welt der «Androiden» ist schon einige Jahre her – das Fazit damals war durchaus positiv. Da ich jedoch privat vorwiegend auf «Apple» und dessen Infrastruktur (iCloud, etc.) setze, blieb der Ausflug recht kurz.

Aus beruflichen Gründen wage ich einen erneuten Ausflug in die Welt von «Android»: Für meine Firma teste ich derzeit das «Google Nexus 7» («N7») Tablet. Informationen und Testberichte gibt es im Internet zur Genüge sodass ich mir hier eine Aufzählung der Features ersparen kann. Vielmehr möchte ich auf die Unterschiede der Betriebssysteme eingehen. Normalerweise benutze ich ein «iPhone 4S» und ein «iPad» der dritten Generation.

Wie auf allen «Nexus»-Geräten ist auch auf diesem 7-Zoll-Tablet eine «nackte» Version des Betriebssystems installiert. Das bedeutet, dass der Hersteller keine eigene Oberfläche über «Android» gestülpt hat. Das macht sich vor allem bei der Geschwindigkeit bemerkbar. Das «N7» läuft extrem flüssig.

Was an «Android» zu gefallen weiss: Die freie Anordnung von «Icons» und «Widgets». Dadurch wird jedes Gerät individuell. Die Individualität ist bei «Apple» ziemlich eingeschränkt… Es können lediglich der «Home»- und der «Lockscreen» geändert werden.

Der «Google Play (Store)», das Pendant zum legendären «App Store» von «Apple» ist voll bestückt mit mehr oder weniger nützlichen Programmen und Spielen. Hier liegt auch ein grosser Vorteil gegenüber «iOS»: Ich kann einen alternativen Browser als neuen Standard definieren, einen «Live»-Hintergrund installieren oder auch einen neuen «Launcher» (Programmstarter).

Wirtschaftlich gesehen ist der «Play Store» für mich als Konsumenten interessanter: Ich kann jede Kauf-Applikation innert 15 Minuten testen und durch eine Deinstallation wieder zurückgeben. Wie oft kommt es vor, dass man eine Applikation testen möchte, aber keine Demo findet. Gerade im «App Store» ist das ein grösseres Problem.

Bis jetzt ist – zumindest in Europa – eine Kreditkarte zwingend nötig, um bei «Google» einzukaufen. Bald soll es jedoch auch Gutschein-Karten à la «iTunes Card» geben, mit denen man digitale Inhalte erwerben kann.

So werde ich in den nächsten Wochen meine (berufliche) Zeit nutzen, «Android» besser kennen zu lernen. An dieser Stelle werde ich über meine Erfahrungen berichten.

Logo: Android Robot: http://developer.android.com/images/brand/Android_Robot_200.png

Gestern schrieb ich einen kurzen Eintrag über den neuen «App»-Store von Apple und den daraus resultierenden Problemen (für Bestandeskunden). Als Beispiel brachte ich die Software «CoverSutra» von «sophiestication software». Ihre Erklärung, warum sie die neue Version ausschliesslich über den App-Store verkaufen will. Offenbar ein wenig über die – teils doch recht harsche – Kritik erstaunt, hat sie eine neue Erklärung veröffentlicht. Und wenn man denkt es geht nicht schlimmer… Aber bitte…

Ich selber benutze von Sophia die «Apps» «Articles», «Groceries» sowie eben auch «CoverSutra», bin also ebenfalls davon «betroffen».

Das ganze Ding hat wie fast alles im Leben natürlich zwei Seiten: Die Entwicklerin, die nicht kostenlos arbeiten will (und auch nicht muss!) und auf der anderen Seite  der Kunde, dem eine Leistung versprochen wurde (und der sich nun – ob zurecht oder zu unrecht – ein wenig ver*rscht vorkommt…).

Ausgangssituation: Wir erinnern uns: Apple hat den «MAS» («Mac App Store») ins Leben gerufen, über welchen nun alle Entwickler ihre Software anbieten können – gegen einen saftigen Obolus an die Apfelfirma aus Cupertino (und dieser ist offenbar von Land zu Land sogar noch unterschiedlich gross…).

Sophia Teutschler hat sich nun entschieden, ihre «CoverSutra»-«App» auf die Version 2.5 zu hieven und in den «MAS» zu stellen. Soweit noch alles klar? Okay.

Und wie in meinem vorherigen Blog-Eintrag erwähnt, fängt genau hier das Problem an: Bestandeskunden haben nämlich bereits für ihre Version bezahlt und haben ein «Anrecht» auf kostenlose 2.x-Veröffentlichungen. Diese will Sophia nicht anbieten – zumindest nicht auf dem herkömmlichen Weg. Sie begründet das u. a. damit:

«It‘s true that I could have made version 2.5 available through the legacy Sparkle updater. But maintaining two builds, one for the App Store and one with the serial number checks, was too time consuming for me. Precious time better spend on the actual update and my other apps.»

Inzwischen «bekämpfen» sich, auch auf Twitter, die «Fans» von Sophia und ihre Kritiker. Dabei wird stets das Argument hervorgebracht, dass 5 Euro ja nicht die Welt wären und man es auch dümmer hätte ausgeben können (z. B. für «Starbucks Coffee») oder der dergleichen. Klar, 5 Euro bedeuten nicht die Welt. Aber darum geht es nicht. Es geht um Vertrauen. Und wenn man nun Kritiker als «Hater» oder «Assh*les», etc. bezeichnet (das hat Sophia nicht getan, aber ihre «Verteidiger»!), so macht das eine Diskussion tatsächlich ein wenig schwierig.

Es braucht Jahre, um sich einen guten Ruf zu erarbeiten – aber manchmal nur einen Blogpost um diesen zu vernichten. Und ich denke, Sophia ist auf dem besten Wege dazu. Leider!

Ich weiss nicht, wie viele Angestellte «sophiestication software» zur Zeit beschäftigt aber eine «PR»-Abteilung (und ggf. eine Rechtsabteilung) wären das nächste auf meiner «ToDo»-Liste, wenn ich Sophia wäre…
Ich liebe ihre Software und ich finde es natürlich cool, wenn es noch «Indie»-Entwickler gibt. Nicht zuletzt deshalb hoffe ich, sie schafft es noch, das «Drama» abzuwenden, bisherige Kunden zufriedenzustellen und ihren Weg zu gehen. Alles andere wäre tragisch und würde sich im «Globalen Dorf» viel zu schnell herumsprechen…

(Ich merke langsam, dass es schon einen Grund hat, warum Wirtschaftsinformatiker auch einen Kurs «Kommunikation» besuchen mussten…)
Auch auf «macmacken» wird immer noch fleissig über ihr Verhalten diskutiert… Ein Besuch ist die Seite (auch ohne dieses Thema) immer wert.

Tja, nun hat Apple, die allseits bekannte Firma aus Cupertino/USA, auch einen «App»-Shop für ihr Betriebssystem «OS X». Dort gibt es nicht nur Neuerscheinungen, sondern auch bisher über Dritte verfügbare Software, z. B. «Coda» der Firma «Panic» oder auch «CoverSutra» von Sophia Teutschler.

Letztere hat sich nun einen ziemlich groben Schnitzer – bei Twitter würde man es #fail nennen – erlaubt. Denn, Alle Versionen gibt es nur noch ausschliesslich über den «App»-Store. Das wäre eigentlich nicht schlimm, aber für Kunden (wie mich), die die letzte Version einsetzen bedeutet dies: Kauf die neue Version oder lass es bleiben. Denn Updates (welche bis zur Version 3 kostenlos versprochen wurden) bleiben nur noch den Kunden des «App»-Stores vorbehalten…

Bei einem «Smartphone» wie z. B. dem «iPhone» mag das noch angehen, denn da gibt es lediglich einen einzigen Vertriebskanal, den «App»-Store. Bei Software für «OS X» gibt es – bisher zumindest – immer noch mehrere Möglichkeiten um sich Software zu besorgen. Der «App»-Store sollte nur eine von mehreren Möglichkeiten bleiben und nicht letztlich auch noch hier zur letzten.

Für Sophia Teutschler wäre es wohl ein Einfaches, die regulären Updates für die bisherigen Kunden auf einem separaten Weg anzubieten. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass die Apfelfirma auch hier den Entwicklern einige Steine in den Weg legt…

Was heisst das nun für die ehrlichen Kunden? Wenn es (derzeit) nach Apple geht, müssen diese ihre Applikationen nochmals erwerben, u. a. für teures Geld. Und hier hört der Spass definitiv auf.

Wenn es die Apfel-Firma nicht fertig bringt, einen «App»-Store zu programmieren, der bereits installierte Applikationen berücksichtigt, dann ist das mehr als nur ein #fail. Das ist der PR-GAU schlechthin…

Ich werde vorläufig wohl keine Software mehr über den «App»-Store kaufen (bisher habe ich ein kleines Tool gratis dort geholt)…

Anyway, Sophia Teutschler wird nun wohl das erleben, was so was mit sich bringt: Negative PR ohne Ende… Vielleicht hat sie ja auch ein Einsehen, wer weiss… Denn, dass sie nur noch im «App»-Store verkaufen will macht ihr ja niemand zum Vorwurf. Dass sie hingegen ihre bisherigen Kunden «vernachlässigt» hingegen schon…

Über Sophia hat auch schon «macmacken» etwas geschrieben, auch sehr lesenswert…

Und hier noch ein besonderes Schmankerl aus Sophias Blog zu dem Thema…

Susanne

wrote

Die Alles ist kostenlos Mentalität schlägt mal wieder um sich. Ja. Es stimmt. Es stand da mal das man alle Updates bis 3.0 kostenlos bekommt. Schade eigentlich das Sophie nicht noch 2 Features hinzugefügt hat und die Version 3.0 genannt hat. Macht euch nicht lächerlich Leute. Die paar Kröten machen niemanden ärmer. Wenn ein Entwickler einen Schnitt macht so ist dem eben so.
Sophie sagte selbst das es ohne den Appstore auch keine Version 2.5 gegeben hätte. Dem glaube ich auch. Es war eben ein Schritt in den Appstore und fertig. Ohne Appstore hätte es wohl einfach irgendwann dieses Jahr eine Version 3.0 gegeben. Kein Aufschrei? Doch mit Sicherheit. “Ich hab doch aber für 2.0 bezahlt”.

Nervige kleine Nerver.

Klar man hätte so vieles anders machen können. Keine Appstoreversion wäre unklug gewesen. Die Version 3.0 scheint noch nicht forgeschritten genug. Also was war wohl die Alternative. Einfach in den Appstore gehen mit kleinen Änderungen.

Das dann die kleinen Kindchen wieder hervorgekrochen kommen und schreiben würden war ja klar. Sie hatten ja einmal unglaublich < 20 EUR ausgegeben für solch ein tolles Programm.

Vergiß diese Kundschaft Sophie. Auf zu neuen Ufern und Coversutra hat durch den Appstore scheinbar extrem viel Aufwind bekommen.

Weiter so! Ich mag das Update allein schon wegen der „starten und beenden“ Funktion mit iTunes.

Danke!

Auch eine Möglichkeit, die Dinge zu sehen… Leider geht die am Thema vorbei… ;-)