Dies ist eine Aktualisierung eines älteren Artikels, den ich auf meinem Photographie-Blog veröffentlicht habe. Ihm liegen meine Erfahrungen mit meiner Strategie zugrunde. 

Anfang 2020 habe ich mir über meine persönliche Backup-Strategie endlich einmal Gedanken gemacht und diese auch umgesetzt.  

Folgende Fragen sollte man sich bei der Ermittlung einer nachhaltigen Strategie stellen. Je nach Antworten wird man dann in die eine oder in die andere Richtung gehen (müssen). 

  1. Wie wichtig sind meine Daten? 
  2. Wie schnell muss ich in einem Notfall auf diese zurückgreifen können? 
  3. Wie umfangreich soll mein Backup sein? 

Die erste Frage ist natürlich rein subjektiv: Welche Daten sind wichtiger und auf welche kann man zur Not verzichten? Für mich sind bspw. die RAW-Dateien sehr wichtig. Sie sind die digitalen «Negative». Ohne sie könnte ich keine weiteren Arbeiten vornehmen. Sie sind für mich auch deshalb unentbehrlich, weil ich keine JPEGs oder TIFFs aufbewahre. 

Die zweite Frage spielt für mich eher eine untergeordnete Rolle: Meine Arbeiten sind nicht zeitkritisch, sodass ich zur Not auch mal ein paar Tage auf meine Daten verzichten könnte.  

Die dritte und letzte Frage schliesst unmittelbar an die erste Frage an: Je nachdem wie umfangreich meine Datensammlung ist, desto mehr Kapazitäten und Zeit muss ich für mein Backup einplanen. In Zeiten schneller Internet-Leitungen ist das nicht so ein grosses Problem. Problematisch wird es eher dann, wenn ich grössere Datenmengen über eine langsamere Leitung herunterladen muss. 

Meine Strategie 

Ein Backup ist eine gute Sache. Zwei Backups sind besser. Meine Strategie habe ich so entwickelt, sodass ich meine Daten auf mindestens zwei physisch getrennten Medien abspeichere. Im konkreten Fall bedeutet dies nun: 

  1. Ich sichere wöchentlich alle Daten von meinem Synology NAS auf einer externen, verschlüsselten, Festplatte, die ich jeweils ausser Haus lagere. 
  2. Täglich werden die Daten meines Synology NAS auf einen Cloud-Speicher verschlüsselt hochgeladen.  

Gleichzeitig habe ich noch zwei externe Festplatten in Betrieb, auf welche ich jeweils die aktuellen Projekte sichere. Diese sind zu Hause und werden nur bei Bedarf aktiviert. So habe ich nun also rein theoretisch vier Backups.  

Stolpersteine… 

Bei den ersten Sicherungen habe ich festgestellt, dass ich aufpassen muss, meine aktuellen Projekte nicht zu überschreiben. Dabei handelte es sich um Arbeiten, die ich nur noch auf einer meiner beiden externen Platten, nicht aber intern hatte. Das sorgte für Verwirrung. Es erwies sich auch eher als kontraproduktiv, ein Projekt – während es noch in Bearbeitung war – direkt auf die externen Platten zu speichern. Denn, auf einmal hatte ich das Problem, festzustellen, welches die “Masterdaten” waren… Wirklich ärgerlich… 

Verbesserungen 

Aus diesen Erfahrungen habe ich nun folgende Konsequenzen gezogen und meinen Workflow weiter optimiert: 

  1. Grundsätzlich verlassen Projekte erst dann meine interne Festplatte, wenn sie abgeschlossen sind (resp. es wird nicht an Projekten gearbeitet, die auf einem externen Medium sind)
  2. Das tägliche / wöchentliche Backup wird beibehalten 
  3. Die externen Festplatten werden nur noch alle 14 resp. 30 Tage eingesetzt und zur Sicherung der auf der internen Platte befindlichen Daten verwendet. Daten auf diesen Platten werden nicht mehr bearbeitet. 
  4. Alle Bilder, die für den Kunden bestimmt sind, werden intern als hochauflösende TIFFs und JPEGs abgespeichert. So kann ich jeweils immer noch schnell Bilder für verschiedene Anlässe bereitstellen. 

Vor einiger Zeit habe ich mir im Rahmen meiner aktuellen «Home Office»-Arbeit einen 24-Zoll-Monitor von Dell gekauft (Dell P2419H). Der Monitor hat nicht die höchste Auflösung; er reicht aber zum Arbeiten allemal.

Praktischerweise besitzt er eine Displayport und einen HDMI-Anschluss. So kann ich mein ThinkPad und mein Macbook Pro anschliessen. Abgerundet wird das Setup durch die Logitech Craft Tastatur und eine Logitech Maus. Beide Geräte können mit mehreren Computern verwendet werden; so spare ich Platz, Geld und Zeit.

Heute ist mir aufgefallen, dass bei einem kompletten Neustart meines Macbooks die Bluetooth-Verbindung nicht funktioniert. Ohne diese Verbindung funktionieren die Eingabegeräte nicht.

Also beschloss ich, mich dem Problem anzunehmen. Nach einigem Googlen fand ich auf «Reddit» die Lösung: Schuld ist offenbar FileVault, die Festplattenverschlüsselung des Macbook Pros. Denn, die Festplatte ist zum Zeitpunkt des Starts noch verschlüsselt, weshalb die Bluetooth Treiber nicht geladen werden können.

Offenbar kennt auch Logitech das Problem und rät ebenfalls dazu, FileVault zu deaktivieren.

Eine andere Option wäre, den Logitech Unifying Receiver zu verwenden. Aber wozu, wenn die Geräte ja Bluetooth unterstützen…

So gern ich die Eingabegeräte von Logitech verwende, so unverständlich ist mir hier ihr Vorgehen…

Dieser Beitrag ist in doppelter Hinsicht eine Premiere: Er wurde auf meinem «Windows 10»-Laptop geschrieben und hat zum Thema «Windows 10 Mobile». Ganz spontan und sehr günstig konnte ich ein «Lumia 950» mit der aktuellen «Windows»-10-Build XXX erwerben.

Seit 2007 bin ich mehrheitlich sowohl beruflich als auch privat mit einem Mac unterwegs. Allerdings gab es immer mal wieder kurze Abstecher in die «Windows»-Welt mit geeigneter Hardware. Dabei habe ich bewusst die Version 8(.1) übersprungen und bin von Windows 7 direkt zu Windows 10 gewechselt. Beruflich arbeite ich inzwischen vorwiegend mit «Windows 8.1» und neu – einem «Surface 4 Pro» sei Dank – mit «Windows 10». Da mich die 10. Version aus dem Hause Microsoft derart überzeugt hat und ich von meinen Arbeitskollegen sehr viel Positives über «Windows Mobile» gehört hatte, wollte ich mir selber einmal ein Bild machen…

Vielleicht einige Worte zur Hardware: Das «Lumia 950» ist das derzeitige Spitzenmodell von Microsoft und ist von der Ausstattung und Verarbeitung her über jeden Zweifel erhaben. Ich habe mir die «Dual-Sim»-Variante geholt. Diese ermöglicht es mir, zwei Nummern über ein Telefon zu betreiben. Beispielsweise eine für die Firma und eine Private. Daneben kann man – was für heutige Verhältnisse eine Seltenheit ist – den Akku wechseln und sogar den internen Speicher auf bis zu 200 GB erweitern. Das Display ist brillant und sogar noch besser aufgelöst als das meines aktuellen Telefons (565ppi gegen 326ppi beim iPhone 6). Auch die Kamera soll, zumindest gemäss den Daten, derjenigen des iPhones überlegen sein – dies werde ich aber in den nächsten Tagen noch ausführlich testen. Da ich momentan öfters mal Bilder auf meinen «Instagram»-Account hochlade, ist mir eine gute Bildqualität sehr wichtig.

Installation

Die initiale Einrichtung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und das Gerät fühlt sich sehr schnell an. Kein Wunder: Microsoft hat sein Betriebssystem ähnlich gut bzw. ressourcensparsam programmiert wie die Konkurrenz aus Cupertino.

Erster Eindruck

Wundervoller Screen...Das System ist verdammt schnell. Das «Lumia 950» wird von einem «Snapdragon 808» angetrieben und hat 3 GB an RAM. Das «iPhone 6» besitzt lediglich eine Zweikern-CPU und 1 GB Arbeitsspeicher. Die meisten Telefone mit «Android» sind da heute schon weiter. Aber das stört nicht weiter, die Bedienung ist bisher absolut flüssig.

Natürlich, als «iOS»-Nutzer der (fast) ersten Stunde muss ich mich umgewöhnen: Viele Dinge funktionieren anders als bei meinem bisherigen Telefon. Wobei «anders» nicht zwangsläufig «schlechter» bedeutet.

Erstes Verwenden

Da ich bisher auf meinen «iDevices» die Daten via Cloud-Dienst synchronisiert habe, musste ich zuerst einmal diese Dienste einrichten. Erste positive Überraschung: «iCloud» kann «out of the box» synchronisiert werden. Bei meinem damaligen Ausflug in die «Android»-Welt musste ich dazu noch extra Programme kaufen. Insgesamt macht das System einen sehr aufgeräumten Eindruck und macht wirklich Spass. Sogar das «Flat»-Design gefällt mir.

Apps…

Auch wenn bereits sehr viele Apps vorinstalliert sind – natürlich auch unnötig viel «Bloatware», so sind dennoch nicht alle meine Bedürfnisse abgedeckt. Also auf in den «Store» und geschaut was es so gibt… Und… Gähnende Leere…

Mein Vorgehen

Meine Vorgehensweise bei Systemwechseln war bisher immer die, dass ich bestehende Applikationen mit möglichst gleichwertigen Programmen ersetzen wollte, sodass ich auf nichts verzichten müsste. Obwohl ich auf meinem iPhone zig Apps installiert habe, verwende ich doch nur einige wirklich intensiv. Aber irgendwie konnte ich mich noch nie dazu durchringen, die unbenutzten zu löschen. Die üblichen Verdächtigen wie «Facebook», «Instagram» oder auch «Whatsapp» gibt es natürlich auch für die Microsoft-Plattform.

Aber gerade bei anderen Apps sieht es düster aus: So gibt es noch nicht einmal eine App für meine «Sonos»-Anlage. Und auch für andere Apps wie beispielsweise «Boldomatic» oder nur schon einen anständigen RSS-Reader(!) sieht es ausgesprochen düster aus. Und genau das erschwert mir einen Umstieg doch sehr. Ich fühle mich in die Zeiten von «iOS» 2.x zurückversetzt: Es gibt zwar schon einen «App Store» aber nicht wirklich viele (gescheite) Applikationen. Entscheidend für das Fortbestehen von Windows 10 Mobile wird zweifelsfrei das Angebot an Apps sein.

(Vorläufiges) Fazit

Ich mag die Hardware. Sie sieht toll aus und ist sauber verarbeitet. Inzwischen bin ich sogar soweit zu sagen, dass mir das (eckige) Design des «Lumia 950» wesentlich besser gefällt als dasjenige meines «iPhones». Ebenso mag ich das Kacheldesign von Windows 10. Ich bin es von meiner Workstation her gewohnt und finde es einen sehr spannenden Ansatz, mit dem ich mich sehr gut anfreunden konnte. Was mir weniger gut gefällt – und was mich ehrlich gesagt das ganze doch sehr skeptisch betrachten lässt – ist das mangelnde Angebot an Apps. Das ist schade, die Plattform hat durchaus Potential.

Immer wenn ich mit meinem Hund laufen gehe oder mich im Fitnesscenter auspowere, höre ich mir «Podcasts» an (was «Podcasts» sind, erklärt dieser «Wikipedia»-Artikel prima). Seit Jahren pflege ich meine Liste an Sendungen, die ich mir anhören möchte. Manchmal kommen neue Formate hinzu, manchmal fliegen einige heraus. Es gibt aber einige Sendungen, die ich seit Beginn höre – oder zumindest seit ich sie gefunden habe.

«Jürgen Domian» («1Live» / «iTunes»)

Die Sendung, die den Nachnamen des Moderators Jürgen Domian trägt, fand ich nur durch Zufall. Auf «Twitter» wird immer mal wieder unter dem #Hashtag #Domian über die Sendung diskutiert. Von Neugier gepackt hörte ich mir einige Sendungen an und bin seit einigen Jahren nun ein grosser Fan des nächtlichen Radio-Talks. Nicht immer ganz einfache Kost, aber insgesamt doch sehr unterhaltend. Leider ist es mit «Domian» 2016 aus.

«Tanger – Glasgow» («Couleur 3» / «iTunes»)

«Couleur 3» ist für mich das bessere «SRF 3». Die Sendung bringt eine Stunde lang fantastische Musik. Wenn man mal entspannen will, gibt’s nichts besseres als «Tanger – Glasgow».

«Kontrovers» («Deutschlandfunk» / «iTunes»)

Diese Sendung fehlt mir bisher bei unseren schweizerischen Sendern: Etwas mehr als eine Stunde (unterbrochen mit Nachrichten, die aber im «Podcast» nicht zu hören sind) diskutieren verschiedene Politiker/Experten über ein aktuelles Thema. Immer wieder können sich Zuhörer mit Fragen und/oder Wortmeldungen in die Sendung einklinken. Ich wünschte mir manchmal, die Sendung wäre länger. Natürlich muss man sich für das aktuelle Zeitgeschehen (in Deutschland, aber nicht nur dort…) interessieren… Wenn man das aber tut, wird man mit einer tollen Sendung belohnt, aus der man manchmal Inputs mitnehmen kann.

«Das Feature» («Deutschlandfunk» / «iTunes»)

«Das Feature» stammt ebenfalls aus dem «Deutschlandfunk» und wartet mit extrem spannenden Reportagen auf. Die Themen sind vielfältig, die Qualität jedoch durchgehend hoch.

«Roger gegen Roger» («Radio 1» / «iTunes»)

«Roger gegen Roger» ist die Talk-Show von Roger Schawinski, in welcher er sich mit Roger Köppel, seines Zeichens Chefredakteur und Verleger der Weltwoche, über aktuelle Themen unterhält. Die Sendungen sind sehr kurzweilig, was daran liegt, das beide sehr selten die Dinge gleich sehen.

«This Week in Tech» («TWIT» / Abo-Optionen)

Dieser «Podcast» wurde mir von Bruno Zuber, einem guten Freund, empfohlen. Wie der Name schon erahnen lässt, geht es in «TWIT» um IT und Technik. Absolut hörenswert. Nicht nur für Geeks und Nerds.

«Security Now» («TWIT» / Abo-Optionen)

Diesen «Podcast» verdanke ich ebenfalls Bruno. Das Thema dieser Sendung ist («IT»)-«Security. Ebenfalls sehr hörenswert.

«Happy Shooting – Der Foto-Podcast» (Webseite / «iTunes»)

Nicht nur für (ambitionierte) Hobbyfotografen, sondern für alle, die sich für Fotografie interessieren, ist dieser «Podcast» geeignet. Es werden Themen rund um die Fotografie behandelt, neue Gadgets vorgestellt und Zuschriften von Hörern behandelt. Alles in einer lockeren Atmosphäre, die einem die Zeit (jede Sendung dauert ca. 100 Minuten) vergessen lässt.

Seit ich in der Webentwicklung tätig bin, was immerhin seit 1997 mehr oder weniger der Fall ist, verwende ich dazu verschiedene Programme. Angefangen beim genialen «Netscape Composer» und dessen damaliger, direkter Konkurrenz: «Microsoft Frontpage Express» ging es recht schnell zu «Dreamweaver» der Firma «Macromedia». Bei letzterem Programm bin ich über die Jahre hängengeblieben und habe es ziemlich intensiv verwendet.

Seit 2007, seit ich den Umstieg auf die «OS X»-Plattform gewagt habe, verwende ich neben «Dreamweaver» ein kleines Programm der Firma «Panic» mit dem Namen «Coda». Anders als jedoch «Dreamweaver» handelt es sich bei «Coda» um einen reinen Editor, ohne «WYSIWYG»-Funktion. «Coda» begleitet mich nun schon seit einigen Jahren und ich bin eigentlich recht zufrieden mit dem Programm.

Inzwischen bin ich jedoch auf die Programme der Firma «JetBRAINS» gestossen. Anders als «Coda» gibt es das von mir verwendete Programm «PHPStorm» auch für die Windows- und die Linux-Plattform.

Seit nun knapp einem Jahr verwende ich nun vermehrt «PHPStorm», wenn ich Entwicklungen vornehme. Das Programm glänzt mit einer unschlagbaren Stabilität und Geschwindigkeit. Ausserdem gefällt mir die Funktion, in Drittprogrammen geänderte Dateien via «PHPStorm» automatisch auf einen Server hochzuladen. Da ich mit SASS arbeite und «CodeKit» als Kompilierungs-Tool verwende, kommt mir das durchaus entgegen. Natürlich ginge das auch mit «PHPStorm» selber. Ich mag aber das Handling von «CodeKit».

Die IDEs von «JetBRAINS» kann ich allen Entwicklern empfehlen, die eine stabile und schnelle Umgebung benötigen.