(Quelle: nikon.ch)

Der japanische Hersteller von DSLRs stellte am 07. Februar 2012 den Nachfolger der «Nikon D700» die «Nikon D800» / «Nikon D800e» vor. (Okay, die «Nikon D700» bleibt weiterhin im Programm. So gesehen ist die «Nikon D800» kein Nachfolger im eigentlichen Sinne.)

Technische Details sind auf der eigens für die neue Kamera eingerichteten Seite zu finden.

Seit einigen Jahren fotografiere ich bereits mit einer Kamera aus dem Hause «Nikon» und bin sehr zufrieden damit. Die «Nikon D90» ist nun allerdings schon ein wenig älter (was sie nicht automatisch zu einer schlechteren Kamera macht!). Letztes Jahr habe ich mir für kürzere Ausflüge und Familientreffen eine «Canon Powershot G12» gekauft, die ich nicht mehr missen möchte.

Nun ist also die neue «Nikon D800» erschienen und ich überlege mir tatsächlich, diese im Laufe des Jahres zu erwerben. Warum nun eigentlich?

Zumal ich bereits einige Objektive für meine «Nikon D90» habe, die man zwar an der neuen Kamera anschliessen kann, diese dann aber einen Gang in Sachen Qualität runterschalten muss. Hiesse nichts anderes, als dass ich neue Objektive benötigen werde.

Technisch ist das neue Modell natürlich top. Nur: Ich bezweifle, dass ich 36 Megapixel überhaupt benötige. Aber bei solchen Kameras und solchen technischen Dimensionen spielt Vernunft eher eine untergeordnete Rolle. Es ist das berühmte «Haben-Will-Gen», das bereits der @stilpirat in seinem Blog «stilpirat.de» anspricht: Sobald etwas Neues auf dem Markt ist, muss es der Fotobegeisterte haben. Aber das ist ja nicht nur bei Fotoequipment so… (Und natürlich macht die aktuell eigene Kamera dann die «schlechteren» Bilder…)

Ich bin wirklich unschlüssig: Einerseits würde mich nach all den Jahren endlich mal eine Vollformat-Kamera reizen, auf der anderen Seite steht da natürlich der Preis: Der ist mit knapp CHF 3'000.00 nicht gerade günstig, in Anbetracht der zahlreichen Features dennoch gerechtfertigt:

  • CMOS-Sensor im FX-Format (Vollformat): 36,3 Megapixel
  • ISO 100 bis 6.400 (erweiterbar aufwärts bis zu 25.600 (entsprechend) und abwärts bis zu 50 (entsprechend))
  • Serienaufnahmen mit 4 Bildern/s im FX-/ 5:4-Bildformat. 5 Bilder/s im 1,2-fach-/DX-Bildformat
  • AF-System Multi-CAM3500FX mit 51 Messfeldern
  • Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 3 mit 14-Bit-A/D-Wandlung und Bildverarbeitung mit 16 Bit für eine hervorragende Tonwertabstufung
  • 3D-Color-Matrixmessung III: 91.000-Pixel-AE/AF-Sensor mit Gesichtserkennung
  • Speichermedien: CF- und SD-Speicherkartenfach
  • Integriertes i-TTL Blitzgerät: GN/Leitzahl: Abdeckung von ca. 12, 24 mm
  • Robustes Gehäuse aus Magnesiumlegierung: Staub- und feuchtigkeitsbeständig.
  • Unterstützung von Wireless-LAN und Ethernet über den optionalen Wireless-LAN-Adapter WT-4

Weitere Informationen finden sich hier.

Ich werde die ersten Testberichte einmal abwarten und dann gegen Ende Sommer entscheiden. Die Features klingen wirklich gut.

Die offizielle Presse-Mitteilung von «Nikon Schweiz»

Gestern schrieb ich einen kurzen Eintrag über den neuen «App»-Store von Apple und den daraus resultierenden Problemen (für Bestandeskunden). Als Beispiel brachte ich die Software «CoverSutra» von «sophiestication software». Ihre Erklärung, warum sie die neue Version ausschliesslich über den App-Store verkaufen will. Offenbar ein wenig über die – teils doch recht harsche – Kritik erstaunt, hat sie eine neue Erklärung veröffentlicht. Und wenn man denkt es geht nicht schlimmer… Aber bitte…

Ich selber benutze von Sophia die «Apps» «Articles», «Groceries» sowie eben auch «CoverSutra», bin also ebenfalls davon «betroffen».

Das ganze Ding hat wie fast alles im Leben natürlich zwei Seiten: Die Entwicklerin, die nicht kostenlos arbeiten will (und auch nicht muss!) und auf der anderen Seite  der Kunde, dem eine Leistung versprochen wurde (und der sich nun – ob zurecht oder zu unrecht – ein wenig ver*rscht vorkommt…).

Ausgangssituation: Wir erinnern uns: Apple hat den «MAS» («Mac App Store») ins Leben gerufen, über welchen nun alle Entwickler ihre Software anbieten können – gegen einen saftigen Obolus an die Apfelfirma aus Cupertino (und dieser ist offenbar von Land zu Land sogar noch unterschiedlich gross…).

Sophia Teutschler hat sich nun entschieden, ihre «CoverSutra»-«App» auf die Version 2.5 zu hieven und in den «MAS» zu stellen. Soweit noch alles klar? Okay.

Und wie in meinem vorherigen Blog-Eintrag erwähnt, fängt genau hier das Problem an: Bestandeskunden haben nämlich bereits für ihre Version bezahlt und haben ein «Anrecht» auf kostenlose 2.x-Veröffentlichungen. Diese will Sophia nicht anbieten – zumindest nicht auf dem herkömmlichen Weg. Sie begründet das u. a. damit:

«It‘s true that I could have made version 2.5 available through the legacy Sparkle updater. But maintaining two builds, one for the App Store and one with the serial number checks, was too time consuming for me. Precious time better spend on the actual update and my other apps.»

Inzwischen «bekämpfen» sich, auch auf Twitter, die «Fans» von Sophia und ihre Kritiker. Dabei wird stets das Argument hervorgebracht, dass 5 Euro ja nicht die Welt wären und man es auch dümmer hätte ausgeben können (z. B. für «Starbucks Coffee») oder der dergleichen. Klar, 5 Euro bedeuten nicht die Welt. Aber darum geht es nicht. Es geht um Vertrauen. Und wenn man nun Kritiker als «Hater» oder «Assh*les», etc. bezeichnet (das hat Sophia nicht getan, aber ihre «Verteidiger»!), so macht das eine Diskussion tatsächlich ein wenig schwierig.

Es braucht Jahre, um sich einen guten Ruf zu erarbeiten – aber manchmal nur einen Blogpost um diesen zu vernichten. Und ich denke, Sophia ist auf dem besten Wege dazu. Leider!

Ich weiss nicht, wie viele Angestellte «sophiestication software» zur Zeit beschäftigt aber eine «PR»-Abteilung (und ggf. eine Rechtsabteilung) wären das nächste auf meiner «ToDo»-Liste, wenn ich Sophia wäre…
Ich liebe ihre Software und ich finde es natürlich cool, wenn es noch «Indie»-Entwickler gibt. Nicht zuletzt deshalb hoffe ich, sie schafft es noch, das «Drama» abzuwenden, bisherige Kunden zufriedenzustellen und ihren Weg zu gehen. Alles andere wäre tragisch und würde sich im «Globalen Dorf» viel zu schnell herumsprechen…

(Ich merke langsam, dass es schon einen Grund hat, warum Wirtschaftsinformatiker auch einen Kurs «Kommunikation» besuchen mussten…)
Auch auf «macmacken» wird immer noch fleissig über ihr Verhalten diskutiert… Ein Besuch ist die Seite (auch ohne dieses Thema) immer wert.

Tja, nun hat Apple, die allseits bekannte Firma aus Cupertino/USA, auch einen «App»-Shop für ihr Betriebssystem «OS X». Dort gibt es nicht nur Neuerscheinungen, sondern auch bisher über Dritte verfügbare Software, z. B. «Coda» der Firma «Panic» oder auch «CoverSutra» von Sophia Teutschler.

Letztere hat sich nun einen ziemlich groben Schnitzer – bei Twitter würde man es #fail nennen – erlaubt. Denn, Alle Versionen gibt es nur noch ausschliesslich über den «App»-Store. Das wäre eigentlich nicht schlimm, aber für Kunden (wie mich), die die letzte Version einsetzen bedeutet dies: Kauf die neue Version oder lass es bleiben. Denn Updates (welche bis zur Version 3 kostenlos versprochen wurden) bleiben nur noch den Kunden des «App»-Stores vorbehalten…

Bei einem «Smartphone» wie z. B. dem «iPhone» mag das noch angehen, denn da gibt es lediglich einen einzigen Vertriebskanal, den «App»-Store. Bei Software für «OS X» gibt es – bisher zumindest – immer noch mehrere Möglichkeiten um sich Software zu besorgen. Der «App»-Store sollte nur eine von mehreren Möglichkeiten bleiben und nicht letztlich auch noch hier zur letzten.

Für Sophia Teutschler wäre es wohl ein Einfaches, die regulären Updates für die bisherigen Kunden auf einem separaten Weg anzubieten. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass die Apfelfirma auch hier den Entwicklern einige Steine in den Weg legt…

Was heisst das nun für die ehrlichen Kunden? Wenn es (derzeit) nach Apple geht, müssen diese ihre Applikationen nochmals erwerben, u. a. für teures Geld. Und hier hört der Spass definitiv auf.

Wenn es die Apfel-Firma nicht fertig bringt, einen «App»-Store zu programmieren, der bereits installierte Applikationen berücksichtigt, dann ist das mehr als nur ein #fail. Das ist der PR-GAU schlechthin…

Ich werde vorläufig wohl keine Software mehr über den «App»-Store kaufen (bisher habe ich ein kleines Tool gratis dort geholt)…

Anyway, Sophia Teutschler wird nun wohl das erleben, was so was mit sich bringt: Negative PR ohne Ende… Vielleicht hat sie ja auch ein Einsehen, wer weiss… Denn, dass sie nur noch im «App»-Store verkaufen will macht ihr ja niemand zum Vorwurf. Dass sie hingegen ihre bisherigen Kunden «vernachlässigt» hingegen schon…

Über Sophia hat auch schon «macmacken» etwas geschrieben, auch sehr lesenswert…

Und hier noch ein besonderes Schmankerl aus Sophias Blog zu dem Thema…

Susanne

wrote

Die Alles ist kostenlos Mentalität schlägt mal wieder um sich. Ja. Es stimmt. Es stand da mal das man alle Updates bis 3.0 kostenlos bekommt. Schade eigentlich das Sophie nicht noch 2 Features hinzugefügt hat und die Version 3.0 genannt hat. Macht euch nicht lächerlich Leute. Die paar Kröten machen niemanden ärmer. Wenn ein Entwickler einen Schnitt macht so ist dem eben so.
Sophie sagte selbst das es ohne den Appstore auch keine Version 2.5 gegeben hätte. Dem glaube ich auch. Es war eben ein Schritt in den Appstore und fertig. Ohne Appstore hätte es wohl einfach irgendwann dieses Jahr eine Version 3.0 gegeben. Kein Aufschrei? Doch mit Sicherheit. “Ich hab doch aber für 2.0 bezahlt”.

Nervige kleine Nerver.

Klar man hätte so vieles anders machen können. Keine Appstoreversion wäre unklug gewesen. Die Version 3.0 scheint noch nicht forgeschritten genug. Also was war wohl die Alternative. Einfach in den Appstore gehen mit kleinen Änderungen.

Das dann die kleinen Kindchen wieder hervorgekrochen kommen und schreiben würden war ja klar. Sie hatten ja einmal unglaublich < 20 EUR ausgegeben für solch ein tolles Programm.

Vergiß diese Kundschaft Sophie. Auf zu neuen Ufern und Coversutra hat durch den Appstore scheinbar extrem viel Aufwind bekommen.

Weiter so! Ich mag das Update allein schon wegen der „starten und beenden“ Funktion mit iTunes.

Danke!

Auch eine Möglichkeit, die Dinge zu sehen… Leider geht die am Thema vorbei… ;-)

In meinem Studium bin ich ja – trotz gegenteiliger Meinung einiger Dozenten – fast zu 90 % auf Windows-Programme angewiesen. Deshalb habe ich mir ja vor einigen Monaten ein Thinkpad angeschafft.

Ich bin allerdings meinem Macbook Pro treu geblieben und habe nun die neueste Version der Virtualisierungssoftware «Parallels Desktop 6» installiert. Hier habe ich mir nun eine kleine Entwicklungsumgebung inkl. «XAMPP» eingerichtet, die es mir nun erlaubt, schulische Projekte auch auf meinem heimischen Rechner zu realisieren.

Als Webserver (inkl. MySQL) habe ich mich für das «XAMPP»-Package entschieden. Eine «One-Click-Lösung», die relativ leicht zu installieren ist.

Diese Lösung kann standardmässig allerdings keine ASPX bzw. «.net-Applikationen» ausführen. Hierzu sind noch folgende Schritte notwendig:

  • Den «Apache»-Server von XAMPP zuerst einmal deaktivieren
  • Download und Installation von «mod_aspdotnet» auf «SourceForge.net»
  • In die Datei «httpd.conf», welche man mit einem x-beliebigen Editor öffnen kann, schreibt man noch folgende Zeilen (Achtung, die fettgedruckten Zeilen müssen an die eigene Installation angepasst werden):


LoadModule aspdotnet_module modules/mod_aspdotnet.so
# Use the asp.net handler for all common ASP.NET file types
AddHandler asp.net asax ascx ashx asmx aspx axd config cs csproj \
licx rem resources resx soap vb vbproj vsdisco webinfo
<IfModule mod_aspdotnet.cpp>
# Mount the sampleapp example application
AspNetMount /sampleapp "C:/www/webroot/sampleapp"
# Map all requests for /sampleapp to the sampleapp application files
Alias /sampleapp "C:/www/webroot/sampleapp"
# Allow asp.net scripts to be executed in the sampleapp example
<Directory "C:/www/webroot/sampleapp">
Options FollowSymlinks ExecCGI
Order allow,deny
Allow from all
DirectoryIndex Default.htm Default.html Default.aspx
</Directory>
# For all virtual ASP.NET webs, we need the aspnet_client files
# to serve the client-side helper scripts.
# NOTICE "C:/Windows/" -- change to %systemroot%
# "C:/Windows/" for WinXP, "C:/WINNT/" for Win2k
AliasMatch /aspnet_client/system_web/(\d+)_(\d+)_(\d+)_(\d+)/(.*) \
"C:/Windows/Microsoft.NET/Framework/v$1.$2.$3/ASP.NETClientFiles/$4"
# NOTICE "C:/Windows/" -- change to %systemroot%
# "C:/Windows/" for WinXP, "C:/WINNT/" for Win2k
<Directory "C:/Windows/Microsoft.NET/Framework/v*/ASP.NETClientFiles">
Options FollowSymlinks
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
</IfModule>

  • Danach kann man den Server wieder starten und eine Test-ASPX-Datei aufrufen. Das ganze müsste dann laufen.

Falls es nicht laufen sollte, hilft ein Neustart des Systems bzw. von «XAMPP».

Okay, es ist Sonntag und ich hab eigentlich keine Lust noch einen Text im Blog zu veröffentlichen. Aber wenn ich schon mal dabei bin… Aber es handelt sich Heute mal um keine «produktive» App, sondern um ein kleines unterhaltsames Spiel. «Monster Dash»

Im Stil der alten «DOS»-Spiele gehalten (auch die Musik klingt dementsprechend), sorgt dieses Game, welches fürs iPhone und das iPad konzipiert wurde, für sehr viele unterhaltsame Stunden – zumindest bei mir.

Die Story? Moment… Es gibt keine eigentliche Story… Die Handlung ist schnell beschrieben: Man läuft, immer schneller werdend, von links nach rechts über den Bildschirm und knallt dabei Mumien, Zombies, Vampire und Yetis ab (je nach Level, welches alle 1000 m ändert).

Das Spiel mag trotzdem zu fesseln wissen, weil die Levels zunehmend schwieriger werden, weil auch das Tempo angezogen wird. Daran mag auch die Steuerung, die nur aus «hüpfen» und «ballern» besteht, nichts zu ändern. Für Abwechslung sorgen allerlei «Geschenke», die auf der Strecke herumliegen und die man aufsammeln sollte, weil sie stärkere Waffen oder auch ein Motorrad beinhalten.