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abhijit bossotto

personal thoughts in an impersonal world

«Akte X – Jenseits der Wahrheit»

Wie bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt, habe ich mir heute zusammen mit einem guten Freund den neuen «Akte X»-Film zu Gemüte gezogen.

Der Plot ist relativ schnell erzählt. Mulder und Scully, die beiden berühmten Ermittler aus der TV-Serie «Akte X» arbeiten nicht mehr länger beim FBI. Scully hat sich auf ihre Wurzeln besonnen und verdingt sich nun als Ärztin in einem Krankenhaus, während Mulder weiterhin auf «Geisterjagd» seine Zeit vergeudet.
Alles wird jedoch anders, als die beiden durch das FBI zu einem rätselhaften Fall hinzugezogen werden. Es handelt sich dabei um das Verschwinden einer FBI-Ermittlerin und die einzige Spur, die die Ermittler bisher haben, ist ein als Pädophiler vorbestrafter Geistlicher. Dieser füttert Mulder, Scully und deren Team nach und nach mit weiteren kleinen Häppchen. Das ganze wird noch ein wenig komplizierter, als wieder eine Frau verschwindet…

Nein, es kommt leider kein einziger Ausserirdische vor und auch Rätsel aus der letzten Staffel von «Akte X» werden weder gelöst noch angesprochen. Was allerdings überrascht ist, dass Scully und Mulder offenbar ein Paar sind/waren und dass die beiden ein Kind hatten. Ganz ungewöhnlich: Die beiden duzen sich.

Das grösste Manko ist nicht im Film zu finden. Sondern an der Synchronisierung: Es wurde nicht der Original-Synchronsprecher von David Duchovny (Benjamin Völz) verwendet. Etwas, was mich während dem ganzen Film über irritiert hat.

Der Plot selber wäre nicht einmal so schlecht. Nur fehlen die Dinge, die Dinge, die «Akte X» berühmt gemacht haben: Paranormale Phänomene und natürlich Aliens. Okay, vielleicht hätten noch einige Regierungsverschwörungen das Ganze ein wenig gewürzt. Als Fan der Serie habe ich natürlich auch noch die alten Schauspieler vermisst. Neben den Original-Darstellern von Scully (Gillian Anderson) und Mulder (David Duchovny) ist lediglich Walter Skinner (Mitch Pileggi) wieder mit an Bord.

Mein Fazit: Der Film hat Potential und macht Lust auf mehr. Allerdings müsste dann Chris Carter, der Schöpfer der Serie, einige Dinge anders machen. «Akte X – Jenseits der Wahrheit» ist nicht wirklich schlecht oder gar ein Flopp. Es ist natürlich sehr schwierig, nach neun erfolgreichen Staffeln einen wirklich guten Kinofilm zu produzieren, der keine Themen wiederkäut. Ich fand die Idee / den Ansatz sehr originell.

Akte X. Eine Jugenderinnerung.

Neben «Twin Peaks», «Scrubs», «My Family» oder auch «Miami Vice» mag ich auch «Akte X» sehr. Das war für mich ein Grund, sämtliche Staffeln, es sind insgesamt deren 9, zu kaufen. Da kam mir der neue «Akte X»-Kinofilm gerade recht: Sämtliche Staffeln wurden neu aufgelegt und können nun äusserst preiswert erworben werden.

Ich kann mich noch gut an meine erste «Erfahrung» mit «Akte X» erinnern: Damals, vor etwas mehr als 13 Jahren (vielleicht waren es auch mehr, so genau weiss ich das nicht mehr…) lief die damals noch unbekannte Serie im Nachmittags- bzw. Vorabendprogramm von «Schweizer Fernsehen». Eigentlich erstaunlich, waren doch die ersten Folgen, insbesondere die Folge «Das Nest» nicht wirklich für Kinder geeignet.

Die Serie hat nicht nur der neuen Thematik wegen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Meine kleine Schwester hatte damals einen kleinen Radiorecorder, mit welchem man zufälligerweise auch TV-Signale aus dem analogen Netz empfangen konnte. Das heisst, man konnte sich mit diesem kleinen Gerät seine eigenen «Hörspiele» basteln. Dies funktioniert «dank» der digitalen «Revolution» leider nicht mehr. Anyway, jedenfalls hatte ich mir damals ein Hörspiel aus der Folge «Das Nest» zusammengestellt und es war ganz schön gruselig.

Es gibt wohl kaum eine neuere Serie, die so nachhaltig auf das TV-Publikum gewirkt und Pate für neue Mysterie-Serien gestanden hat. «Akte X» bleibt zeitlos.

Obwohl die Serie teilweise sehr komplex ist und sich die Handlungen manchmal über ganze Folgen hinwegzieht, so ist es doch nicht allzu schwer, dem legendären «roten Faden» zu folgen. Dabei sind die «eingeschobenen» Folgen, in denen wieder einmal ein «Monster» oder eine verlorene «Kreatur» gesucht wird, herrlich erfrischend.

Leider gibt es im TV keine Serie aus diesem Genre mehr, die mich annähernd so fesseln kann. Das liegt wohl darin, dass es keine Serie schafft, die von «Akte X» gebrachten Themen so wiederzubringen, dass man nicht den Eindruck erhält, es wäre nur ein ausgelutschtes Remake. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Serie ein absolutes Neuland betreten hat und sich jede Sendung jetzt an ihr messen muss. Bisher gibt es keine Sendung, die für mich ebenbürtig ist.

Ich werde mir übrigens heute Abend den neuen Kinofilm anschauen. Mal sehen, wie der ist. Der erste Film war ja nicht gerade überwältigend.

Einmal Firmware 2.0 und wieder zurück (zu Firmware 1.1.4)

Auf meinem iPhone werkelte bis an hin die Firmware (FW) 1.1.4 und dies mit grossen Erfolg. Nichts desto trotz wollte ich auch in den Genuss der neuesten Schöpfung aus dem Apfelhaus kommen und habe mich auf Pwnage, das wohl am meisten erwartete Tool der letzten Zeit, gestürzt.

Neue Geräte, die auch hier in der Schweiz erworben werden können, die so genannten iPhone 3G (3G wegen UMTS), sind bereits mit dieser Version ausgestattet. Die FW 2.0 wartet mit vielen Neuerungen auf, die ich an dieser Stelle nicht aufzählen möchte. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich hier informieren.

Einen entscheidenden Nachteil möchte ich nicht unerwähnt lassen: Es gibt vorerst nur sehr wenig wirklich gute (und freie!) Software für die FW 2.0. Dies war auch der Grund, warum ich wieder zurück zu FW 1.1.4 gegangen bin.