niveau sieht nur von unten aus wie arroganz
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Rassismus… (M)eine Meinung…
08. Mrz
Auf dem hiesigen Ausgangsportal «Snaplife.ch» fand ich im Forum einen Beitrag, der zum Ziel hatte, ein Erlebnis mit Ausländern, vielmehr eine Konfrontation mit einer Gruppe zu schildern. Offenbar ist Rassismus hinter den Bergen, irgendwo im Nirgendwo ein ziemlich grosses Thema – oder es wird gerne dazu gemacht. Dazu braucht es nicht einmal einige rechts angehauchte SVP-Sympathisanten. Nein, bereits einige Stammtischparolen, wacker und stumpf immer wieder wiederholt, tun ihr übriges und fördern ein Klima der Angst, des Misstrauens und letztlich des Hasses gegenüber allem, was fremd ist.
«Aber die haben doch…»
Im Forumsbeitrag auf «Snaplife.ch» wird deutlich, dass durchaus einige Zeitgenossen Schwierigkeiten mit «Ausländern» haben. Viele wurden tätlich angegriffen, bestohlen, bedroht. Gut möglich, dass sich die Meisten nichts zu Schulden kommen liessen, was so eine Tat rechfertigen dürfte (was ohnehin nur schwer bis gar nicht möglich wäre).
Das Problem bei solchen «Schilderungen» ist einfach, dass wenig bis gar nicht differenziert wird. Natürlich wird oft hinterhergeschoben, man wäre kein Rassist. Aber man ist es halt doch, wenn man sich so ausdrückt, wie es viele tun. Und viele melden sich einfach zu Wort, weil sie irgendwo etwas gehört haben und ihren Frust loswerden möchten.
Wenn Person A die Person B schlägt, bedroht oder bestiehlt, dann ist er dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Keine Frage. Aber mehr auch nicht.
Neues, Fremdes, Unbekanntes…
Rassimus, Vorurteile, Fremdenhass resultieren oft aus der Tatsache, dass man mit etwas Neuem konfrontiert wird oder einfach nichts über den Gegenüber weiss. Vielleicht interessiert man sich auch nicht für den Anderen und kocht sich so aus Gerüchten, Vermutungen und Erzählungen Dritter sein eigenes Süppchen, ordentlich gesalzen mit einer Prise Misstrauen, denn, die anderen werden es ja sicher richtig wissen.
Bei den meisten, vermutlich nicht bei allen, muss es nicht einmal böswillige Absicht sein. Man kennt halt nichts anderes und möchte am liebsten auch nicht mit etwas neuem konfrontiert werden.
Wozu auch?
Das heisst allerdings nicht, dass Fremdes durchs Band abgelehnt wird. Nein, natürlich nicht. Man geht abends gerne mal mit dem lieben Frauchen zum Chinesen essen oder schafft sich einen teuren Perserteppich, natürlich von Kinderhand gemacht, an. Es soll ja schön in der heimeligen Wohnung sein und da machen sich Schweizer Kreuze und Alphörner doch denkbar schlecht.
Die Angst als Begleiter…
Wer Angst hat, verhält sich anders. Alltägliche Situationen werden plötzlich anders angegangen. Menschen werden anders angesehen, anders wahrgenommen. Das Misstrauen, geweckt durch eine Kleinigkeit vielleicht, übernimmt das Kommando. Angst ist – in gewissen Situationen zumindest – ein guter Begleiter und hilft uns so bestimmte Situationen zu meistern. Im Alltag ist sie eher hinderlich.
Die Politik hat versagt…
«Natürlich hat die Politik versagt. Wer denn sonst?»
Rassismus fängt nicht im Parlamentsgebäude und strömt dann durch die Fenster nach draussen. Einige Politiker bzw. deren Parteien (und deren Programme) sind allerdings an einer Verbreitung rassistischen Gedankengutes nicht ganz unschuldig. Verpackt in «patriotische und aufrichtige» Parolen machen sie den – teils doch sehr gutgläubigen, an Schwarz-Weiss-Denkende – Menschen klar, dass natürlich nur die Ausländer an allem Schuld sind.
Dass es durchaus auch kriminelle Ausländer gibt, darüber sind sich alle einig. Nur, wie man mit diesem «Problem» umgeht, steht nur in den verschlossenen Parteibüchern und in den Köpfen einiger verwirrter Politiker, die besser nach Deutschland in den 30er-Jahren gelebt hätten.
Dabei löst man nur mit Sprüchen und Stammtischgeschwätz keine Probleme. Nur, wer merkt das schon? Der, der gerne die Augen verschliesst? Der, der gerne eine schnelle Lösung hat? Oder vielleicht der, der ohnehin die «bösen» Ausländer für sein persönliches Versagen verantwortlich macht? Die interessiert das nicht wirklich.
Und die Medien?
Für die Medien sind Ausländer natürlich ein gefundenes Fressen in der Zeit zwischen dem nächsten Sommerloch oder dem killerspielenden Kid, der wieder einmal Amok läuft oder dem Kinder fressenden Kampfhund. Instrumentalisiert durch die Boulevard-Presse dienen Taten und Ausländer oftmals zur Stimmungsmache.
Es stellt sich nämlich für mich die Frage, was die Nationalität des Täters / der Täter bei einem Gewaltverbrechen für eine Rolle spielt. Letztlich geht dabei weniger um Aufklärung und seriösen Journalismus als um Meinungs- und Stimmungsmache und natürlich geht es um die Auflage. Wie immer.
Was tun?
Die Frage ist, wie wollen wir mit anderen Menschen zusammenleben. Und was verlangen wir? Eine Integration oder eine komplette Assimilierung, wie sie oftmals von einigen Möchtegernpatrioten verlangt wird? Wie viel würden wir selber tun, wenn wir in ein anderes Land gehen würden?
Rassismus wird man nicht einfach los. Die Angst vor Fremden und Fremdem kann man nicht einfach abschütteln. Man kann aber offen aufeinander zugehen und die viel gepriesene, viel beschriebene Toleranz auch tatsächlich leben. Denn, selbst wenn es auch unter den Ausländern einige «schwarze Schafe» gibt, so sollte dies kein Grund sein, sich auf das gleiche Niveau herunterzulassen.
Zeit investiert.
15. Jan
Am vergangenen Wochenende habe ich (erst zum zweiten Mal) neu installiert und ich muss sagen, das Ganze hat sich gelohnt. Folgende Programme habe ich – als Standard – auf meinem Hauptrechner nun installiert: Windows XP Pro (inkl. SP 2), MS Outlook 2k3 und als Office-Paket habe ich OpenOffice (inkl. Duden-Korrektur-Erweiterung) installiert. Daneben erleichtern mir noch zahlreiche kleine, feine Freeware-Tools meine tägliche Arbeit.
Es hat sich gelohnt, sich einige Stunden hinzusetzen und einmal ein sauberes System – ganz ohne Spiele und dergleichen – zu installieren. Und jeder, der mir jetzt noch sagen mag, dass Windows ein instabiles System ist, bekommt eins auf die Nuss
Ansonsten war mein Wochenende sehr, sehr schön. Min Älskling hatte mir ein wunderbares, unbeschreiblich schönes Geschenk gemacht: Zeit. So durfte ich mit dem Menschen meine Zeit verbringen, der mir am meisten bedeutet.
Im Moment befülle ich gerade meinen iPod mit neuer Musik für die kommenden, langen Tage. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass es weitaus interessanter ist, Musik zu hören als dem ständigen Gequatsche pubertierender Winzlinge, die ohnehin denken, sie wären die Grössten.
Ich liebe mein Leben und ich bin glücklich. Etwas, was ich schon sehr lange nicht mehr wirklich sagen durfte …
Feedback für Christian
29. Dez
Christian aus Wien hat sich eine Tastatur ausgesucht. Darüber hat er hier bereits ausführlich berichtet. Inzwischen habe ich – noch vor ihm – eine solche Tastatur erhalten und bin mehr als zufrieden mit ihr. Auch wenn der Preis recht happig erscheinen dürfte, erhält man doch für sein hart erarbeitetes Geld ein anständiges Stück Hardware.
Der Tastenanschlag ist kurz und genau so, wie ich es mir wünsche. Einziger Wermutstropfen: Keinen nummerischen Block hat das edel aussehende Ding…
waitin’ on a sunny day
06. Jul
It’s rainin’ but there ain’t a cloud in the sky
Must of been a tear from your eye
Everything’ll be okay
Funny, thought I felt a sweet summer breeze
Must of been you sighin’ so deep
Don’t worry we’re gonna find a wayI’m waitin’, waitin’ on a sunny day
Gonna chase the clouds away
Waitin’ on a sunny dayWithout you, I’m workin’ with the rain fallin’ down
I’m half a party in a one dog town
I need you to chase these blues away
Without you, I’m a drummer girl that can’t keep a beat
An ice cream truck on a deserted street
I hope that you’re coming to stayI’m waitin’, waitin’ on a sunny day
Gonna chase the clouds away
Waitin’ on a sunny dayHard times, baby well they come to us all
Sure as the tickin’ of the clock on the wall
Sure as the turnin’ of the night into day
Your smile girl, brings the mornin’ light to my eyes
Lifts away the bleus when I rise
I hope that you’re coming to stayI’m waitin’, waitin’ on a sunny day
Gonna chase the clouds away
Waitin’ on a sunny day
[ Bruce Springsteen, Waitin' on a Sunny day ]
Und nein, das ist nicht aufs Wetter bezogen…
Doris “Grinsekönigin” Leuthard
14. Jun
Heute wurde Doris “Grinsekönigin”
Leuthard in den Bundesrat “gewählt”. Ok, “gewählt” ist wohl das falsche Wort. Nur sie stand zur “Auswahl”, was entweder auf zu wenig gute Kandidaten oder die unattraktivität des Amtes schliessen lässt…